21.08.2014 · Erledigtes Verfahren · EStG § 32d Abs 1 · VIII R 31/11
Tarif, Einkünfte aus Kapitalvermögen, Kapitalerträge, Darlehenszinsen, Anteilseigner, Nahestehende Person
Letzte Änderung: 21. August 2014, 10:30 Uhr, Aufgenommen: 23. November 2011, 14:30 Uhr
1. Handelt es sich bei der darlehensgebenden Mutter bzw. Großmutter der jeweils mit mehr als 10% an einer GmbH beteiligten Anteilseigner um eine nahestehende Person i.S. des § 32d Abs. 2 Nr. 1 S. 1 Buchst. b S. 2 EStG, und unterliegen die Zinserträge aus dem mit der GmbH bereits vor Einführung des § 32d EStG begründeten Darlehensverhältnis aufgrund der Regelung des § 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG aus diesem Grund nicht dem gesonderten Steuertarif gemäß § 32d Abs. 1 EStG?
2. Nach welchen Kriterien ist der Begriff der nahestehenden Person i.S. des § 32d Abs. 2 Nr. 1 S. 1 Buchst. b S. 2 EStG zu bestimmen?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VIII R 31/11
Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht 6.7.2011 4 K 322/10
Normen: EStG § 32d Abs 1, EStG § 32d Abs 2 Nr 1 S 1 Buchst b S 1, EStG § 32d Abs 2 Nr 1 S 1 Buchst b S 2, EStG § 20 Abs 1 Nr 7, AO § 15, FGO § 76, FGO § 115 Abs 2 Nr 1
Erledigt durch: Urteil vom 14.05.2014, durcherkannt.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger