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  • 23.02.2015 · Erledigtes Verfahren · EStG § 20 Abs 1 Nr 7 · VIII R 28/11

    Inhaberschuldverschreibung, Finanzinnovation, Negative Einnahme, Einkünfteerzielungsabsicht

    Letzte Änderung: 23. Februar 2015, 09:30 Uhr, Aufgenommen: 24. Oktober 2011, 11:20 Uhr

    Verluste aus der Rückzahlung einer Inhaberschuldverschreibung als negative Einkünfte aus Kapitalvermögen: Ist für die Beurteilung einer Totalüberschussprognose in dem Fall, dass dem Erwerb der Inhaberschuldverschreibung ein Erwerbsvorbereitungsgeschäft vorgeschaltet ist, auf den Abschluss des Erwerbsvorbereitungsgeschäfts (hier: Erwerb eines Optionsscheins) abzustellen? Ist in dem Fall, dass eine Totalüberschussprognose nicht möglich erscheint (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 Buchst. c 2. Alternative EStG), Einkünfteerzielungsabsicht zu vermuten? Ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den erworbenen Finanzanlagen zulässig (sog. Gesamtplanrechtsprechung)?

    Gericht: Bundesfinanzhof

    Aktenzeichen: VIII R 28/11

    Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht 1.7.2011 2 K 190/09

    Normen: EStG § 20 Abs 1 Nr 7, EStG § 20 Abs 2 S 1 Nr 4 S 1 Buchst c, EStG § 20 Abs 2 S 1 Nr 4 S 2

    Erledigt durch: Urteil vom 05.11.2014, unbegründet.

    Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger