13.05.2008 · Erledigtes Verfahren · EGVtr Art 52 · C-182/08
Körperschaftsteueranrechnung, Gewinnausschüttungen, Bemessungsgrundlage, unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft
Letzte Änderung: 13. Mai 2008, 10:23 Uhr, Aufgenommen: 13. Mai 2008, 10:23 Uhr
Vorabentscheidungsersuchen des BFH vom 23.01.2008 zu folgender Frage:
Stehen Art. 52 EGV (jetzt Art. 43 EG) bzw. Art. 73b EGV (jetzt Art. 56 EG) der Regelung eines Mitgliedstaates entgegen, nach welcher im Rahmen eines nationalen Systems der Körperschaftsteueranrechnung die Wertminderung von Anteilen durch Gewinnausschüttungen von einem Einfluss auf die Bemessungsgrundlage der Steuer ausgeschlossen wird, wenn ein zur Anrechnung von Körperschaftsteuer berechtigter Steuerpflichtiger einen Anteil an einer unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft von einem nichtanrechnungsberechtigten Anteilseigner erworben hat, während im Anschluss an den Erwerb von einem anrechnungsberechtigten Anteilseigner eine solche Wertminderung die Bemessungsgrundlage der Steuer des Erwerbers mindert?
Gericht: Europäischer Gerichtshof
Aktenzeichen: C-182/08
Vorinstanz: BFH 23.1.2008 I R 21/06
Normen: EGVtr Art 52, EG Art 43, EGVtr Art 73b, EG Art 56, EStG § 50c Abs 1, EStG § 50c Abs 4, EStG § 50c Abs 7, KStG § 50 Abs 1 Nr 1, KStG § 50 Abs 1 Nr 2, KStG § 51, UmwStG § 4 Abs 4, UmwStG § 4 Abs 5, UmwStG § 4 Abs 6 S 1, UmwStG § 5 Abs 3 S 1, UmwStG § 13 Abs 4
Erledigt durch: Urteil vom 17.09.2009