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  • 04.09.2026 · Anhängiges Verfahren · GG Art 3 Abs 1 · VIII R 11/26

    Leistungsfähigkeit, Kapitaleinkünfte, Handwerkerleistung, Steuerermäßigung, Schätzungsbefugnis, Aufteilung

    Letzte Änderung: 4. September 2026, 13:49 Uhr, Aufgenommen: 4. September 2026, 11:49 Uhr

    1. Ist die Besteuerung von Kapitalerträgen ohne Berücksichtigung des realen und inflationsbedingten Kaufkraft- und Vermögensverlustes mit den verfassungsrechtlichen Vorgaben des Leistungsfähigkeitsprinzips und der Eigentumsgarantie vereinbar?
    2. Ist der gesonderte Ausweis der Arbeitskosten auf der Rechnung eine gesetzliche Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung nach § 35 EStG? Besteht eine Schätzungsbefugnis durch den Rechnungsempfänger für in der Rechnung nicht aufgeteilte Handwerkerleistungen?

    Gericht: Bundesfinanzhof

    Aktenzeichen: VIII R 11/26

    Vorinstanz: Thüringer Finanzgericht 28.01.2026 3 K 328/25

    Normen: GG Art 3 Abs 1, GG Art 14, EStG § 20 Abs 1 Nr 7, EStG § 35, AO § 162

    Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger