19.06.2026 · Anhängiges Verfahren · EStG § 15 Abs 3 Nr 1 S 1 Alt 2 · IV R 5/26
Gewerbebetrieb, Personengesellschaft, Gewerbliche Prägung, Abfärbetheorie, Beteiligungseinkünfte
Letzte Änderung: 19. Juni 2026, 14:17 Uhr, Aufgenommen: 19. Juni 2026, 12:17 Uhr
Schließen sich die gewerbliche (Aufwärts-)Abfärbung gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 1 Satz 1 Alternative 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und die gewerbliche Prägung nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG gegenseitig aus, und ist § 2 Abs. 1 Satz 2 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) folglich verfassungskonform dahin auszulegen, dass eine vermögensverwaltende Personengesellschaft, die gewerbliche Beteiligungseinkünfte bezieht, als nicht der Gewerbesteuer unterliegender Gewerbebetrieb anzusehen ist, wenn sie ohne den Bezug der Beteiligungseinkünfte als gewerblich geprägte Personengesellschaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG i.V.m. § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG) der Gewerbesteuer unterliegen würde?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: IV R 5/26
Vorinstanz: Finanzgericht Münster 17.02.2026 15 K 1605/24 G
Normen: EStG § 15 Abs 3 Nr 1 S 1 Alt 2, EStG § 15 Abs 3 Nr 2, GewStG § 2 Abs 1
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger