02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vorweggenommene Erbfolge
In § 25 ErbStG ist bisher mit Abzugsverbot, zinsloser Stundung und abgezinster Ablösung eine Art rechnerischer Teilabzug verwirklicht worden. Hinsichtlich des Nießbrauchs müssen Sie nach dem ErbStG-E mit Änderungen rechnen.
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Privatinsolvenz
Privatinsolvenzen spielen sich nicht nur auf der Ebene des Erblassers ab, sondern treten auch auf der Ebene des Erben auf. Während sich der Erbe mithilfe von Aufgebotsverfahren, Nachlassverwaltung und Nachlassinsolvenz (§§ 1970 ff., 1975 ff. BGB) oder auch durch Ausschlagung der Erbschaft (§§ 1942 ff. BGB) vor den Schulden des Erblassers retten kann, steht dem Erblasser diese Möglichkeit nicht zur Verfügung. Er muss bereits im Vorfeld bedenken, wie vermieden werden kann, dass sein ...
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Berliner Testament
Ein „Verlangen des Pflichtteils“ im Sinne einer Pflichtteilsstrafklausel kann auch dann vorliegen, wenn der Anspruch aufgrund eines zuvor erfolgten Erlasses objektiv nicht mehr bestand (OLG München 29.1.08, 31 Wx 068/07).
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Pflichtteilsrecht
Hat der Erblasser sein Hausanwesen einem Dritten unentgeltlich zugewandt und sich lediglich ein Wohnrecht an einer der im Haus befindlichen Wohnungen einräumen lassen, so ist der verschenkte Gegenstand i.S. von § 2325 Abs. 3 BGB mit dem Eigentumsübergang geleistet (OLG Karlsruhe 15.1.08, 12 U 124/07).
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Jede unter § 2339 Abs. 1 Nr. 4 BGB fallende Handlung führt zur Erbunwürdigkeit, ohne dass es darauf ankommt, ob der Täter aus anerkennenswerten Motiven gehandelt hat oder nicht (BGH 27.2.08, IV ZR 138/07).
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Steuerschuldner
Beruft sich der Beschenkte auf ein zivilrechtlich unwirksames Übernahmeversprechen des zwischenzeitlich verstorbenen Schenkers, ist die Inanspruchnahme des Beschenkten als Steuerschuldner der SchenkSt nicht ermessensfehlerhaft (FG Düsseldorf 20.2.08, 4 K 1840/07 Erb).
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkung
Wird eine Forderung, für die eine Besserungsabrede besteht, im Wege der Schenkung übertragen, tritt die Bereicherung i.S. von § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG in dem Zeitpunkt ein, in dem die Forderung wieder werthaltig ist (FG Saarland 13.11.07, 2 K 2236/04, Rev. eingelegt, Az. BFH: II R 57/07).
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02.07.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vollstreckung
Überträgt ein Ehegatte das Eigentum an einem Grundstück und zugleich den ihm gegen die kreditgebende Bank aus der Sicherungsabrede zustehenden Rückgewähranspruch an den anderen Ehegatten, der die auf dem Grundstück lastenden Grundschulden übernimmt, ist bei der Ermittlung des Wertes der unentgeltlichen Zuwendung nach § 278 Abs. 2 AO der Rückgewähranspruch in Höhe der bereits getilgten Darlehensschulden werterhöhend zu berücksichtigen (BFH 11.12.07, VII R I/07).
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15.05.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Umwandlungssteuergesetz
Gerade im Rahmen der Unternehmensnachfolge besteht mitunter die Notwendigkeit, ein mittelständisches Unternehmen in den Mantel einer juristischen Person zu überführen. Nur so kann z.B. eine schrittweise Übertragung, unter - ggf. wiederholter - Ausnutzung der persönlichen Freibeträge, erfolgen. Zudem kann hierdurch an mehrere Kinder mit unterschiedlicher Beteiligung am Stammkapital und mit unterschiedlicher Stellung in dem Unternehmen (Nur-Gesellschafter, Nur-Geschäftsführer oder ...
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15.05.2008 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Pflichtteilsrecht
Die Vorschrift des § 2306 BGB gehört zu den schwierigsten Bestimmungen des Erbrechts. Nicht zuletzt deshalb soll die Vorschrift im Rahmen des Gesetzes zur Änderung des Erb- und Verjährungsrechts geändert und deutlich entschärft werden.
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