25.11.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbfall
Immer wieder entsteht durch einen Erbfall eine Erbengemeinschaft. Das Problem: Welchem Erben sind welche steuerlichen Begünstigungen zu gewähren – vor allem mit Blick auf eine anstehende Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft? Die steueroptimierte Lösung schafft der Begünstigungstransfer. Denn mit diesem lassen sich steuerliche Begünstigungen auf genau den Erben transferieren, der den Vermögensgegenstand übernommen hat. Wie das funktioniert, zeigt ErbBstg.
> lesen
25.11.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkungsteuer
Eine der am häufigsten vorkommenden Befreiungsvorschriften bei der Schenkungsteuer dürfte wohl diejenige für übliche Gelegenheitsgeschenke i. S. d. § 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG sein. Übliche Gelegenheitsgeschenke sind solche, die zu einem bestimmten Anlass gemacht werden – zur bestandenen Prüfung, zur Hochzeit oder auch zu Weihnachten. Was insoweit noch als üblich anzusehen ist, hängt vom Einzelfall ab. Hierbei sind insbesondere die Vermögensverhältnisse des Schenkers und des ...
> lesen
25.11.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Der praktische Fall
Ist der Fortbestand eines bereits bei einer Kapitalgesellschaft festgestellten Gewerbeverlusts, den diese im Wege der Anwachsung von einer Personengesellschaft übernommen hatte, auch bei der Kapitalgesellschaft vom Kriterium der Unternehmensidentität abhängig? Diese Frage war sowohl in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung als auch im Schrifttum bisher umstritten und wurde kontrovers diskutiert. Mit seinem Urteil vom 25.4.24 (III R 30/21, Abruf-Nr. 243610 ) hat der BFH diese Streitfrage ...
> lesen
25.11.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Zugewinnausgleich
Unter dem Begriff „Güterstandsschaukel“ wird eine Gestaltung verstanden, bei der die Ehegatten die Zugewinngemeinschaft durch formwirksamen Ehevertrag bei Fortbestand der Ehe beenden. In diesem Fall kommt es zu einer güterrechtlichen Abwicklung der Zugewinngemeinschaft durch Berechnung der Ausgleichsforderung. Dieser Umstand ist nach Auffassung des BFH im Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht zu beachten. Auch insolvenzrechtliche Gründe können für die Güterstandsschaukel sprechen. Denn ...
> lesen
25.11.2024 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Der praktische Fall
Um größere Vermögensverwerte steueroptimiert auf die nächste Generation zu übertragen, wird als Gestaltungsmaßnahme oft der Vorbehaltsnießbrauch gewählt. Auch wenn das Modell viele Vorteile zur Steuerersparnis bietet, sollten die Beteiligten unbedingt auf zwei elementare Risiken hingewiesen werden: Welches Risiko droht bei einem vorzeitigen Tod des Berechtigten? Und was passiert bei einem Verzicht des Berechtigten auf den Nießbrauch? Beiden Fragen wird im folgenden Musterfall auf den ...
> lesen
28.10.2024 · Nachricht aus ErbBstg · Auskunftsanspruch
Ist der Pflichtteilsberechtigte nicht Erbe, so hat ihm der Erbe auf Verlangen über den Bestand des Nachlasses Auskunft zu erteilen (§ 2314 Abs. 1 BGB). Im Nachlassverzeichnis dürfen jedoch für Gegenstände von niedrigem Wert Vermögensgruppen gebildet werden, ohne dass für jeden einzelnen Gegenstand nähere Angaben notwendig sind – so das OLG Dresden in seinem Urteil vom 20.8.24 (17 U 441/24, Abruf-Nr. 243834 ).
> lesen
28.10.2024 · Nachricht aus ErbBstg · Testamentserrichtung
Der spätere Erblasser errichtete 2016 ein handschriftliches Testament, in dem er seine beiden Söhne A und B zu Erben bestimmte. Weiter ist in dem Testament bestimmt: „Sollte mein Sohn A seine Lebensgefährtin LG heiraten, wird er enterbt.“ A ist seit 2018 mit LG verheiratet. Nach dem Tod des Erblassers beantragte B die Erteilung eines Alleinerbscheins. Er ist der An-sicht, durch die Heirat des A sei die Bedingung im Testament eingetreten und der A enterbt worden. Dem ist A ...
> lesen
28.10.2024 · Nachricht aus ErbBstg · Erbscheinverfahren
Ein Ehepaar beging offenbar einen gemeinsamen Suizid. Der Ehemann verstarb zwischen dem 30.12.22 und dem 9.1.23, die Ehefrau zwischen dem 7.1.23 und dem 9.1.23. Die Ehe blieb kinderlos, beide Erblasser verstarben ohne leibliche oder angenommene Abkömmlinge. Die Eltern des Erblassers sind vorverstorben. Fraglich war nun, wer wen beerbt hatte. Der Todeszeitpunkt ist entscheidend dafür, ob die Verwandten der Ehefrau oder die Verwandten des Ehemannes ggf. das Gesamtvermögen der Eheleute geerbt ...
> lesen