27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögen
§§ 13a, 13b ErbStG gelten auch für Familienstiftungen (§ 13a Abs. 11 ErbStG). Aufgrund der mit der ErbStG-Reform 2016 neu eingeführten Verschonungsbedarfsprüfung gemäß § 28a ErbStG gehören insbesondere Stiftungslösungen zum Beratungspotenzial, wenn es um unternehmerisch gebundenes Vermögen geht. Die Vor- und Nachteile einer Familienstiftung sind sorgfältig abzuwägen und neben den erbschaftsteuerlichen auch die – nicht eindeutigen – ertragsteuerlichen Fragen zu lösen.
> lesen
27.03.2017 · Nachricht aus ErbBstg · Gesetzesentwurf
Das Bundeskabinett hat am 15.2.17 eine Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag zum Entwurf des Bundesrates für ein Gesetz zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten beschlossen.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögen
Der mit dem ErbStAnpG geänderte Verwaltungsvermögenstest wirkt sich auch auf die Ermittlung des Verwaltungsvermögens des Gesellschafters einer Personengesellschaft aus. Zwar erfolgt die Verteilung des gesamthänderisch gebundenen Verwaltungsvermögens auf die einzelnen Gesellschafter wie bisher; jedoch können die geänderten Vorgaben für die Berechnung des Verwaltungsvermögens zu völlig anderen Ergebnissen führen. Die bisherigen Aussagen der Finanzverwaltung hierzu müssen daher ...
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Einkommensteuer
§ 11d Abs. 1 S. 1 EStDV ist auch bei der mittelbaren Grundstücksschenkung anzuwenden. Wird dem Steuerpflichtigen eine der Erzielung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung dienende Eigentumswohnung im Wege der mittelbaren Grundstücksschenkung zugewendet, kann er nach § 11d Abs. 1 S. 1 EStDV daher AfA auf die vom Schenker getragenen Anschaffungskosten vornehmen – so der BFH.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Grundbuchamt
Regeln Eheleute in ihrem gemeinschaftlichen Testament eine Wiederverheiratungsklausel, bedeutet das eine Kombination aus auflösend bedingter Vollerbschaft und aufschiebend bedingter Vorerbschaft. Das OLG Köln hatte sich nun in seiner Entscheidung vom 10.11.16 mit der Frage beschäftigt, ob die Vorerbschaft eine befreite oder nicht befreite Vorerbschaft darstellt.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Grundbuchamt
Wird lebzeitig das Familienheim zwischen den Ehegatten – steuerfrei – übertragen, behält sich der übertragende Ehegatte in der Regel Nutzungsrechte vor, die als beschränkt persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen werden. Das OLG München hat sich mit Beschluss vom 30.11.16 mit der Frage beschäftigt, wie eine solche Dienstbarkeit nach dem Tod des übertragenden Ehegatten wieder zur Löschung gebracht werden kann.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Das OLG München hat sich in seinem Beschluss vom 24.1.17 mit der Frage beschäftigt, ob das Testament des Erblassers personen- oder objektbezogen auszulegen sei.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkungsteuer
Die Erfüllung durch einen Gesamtschuldner wirkt nach § 44 Abs. 2 S. 1 AO auch für die übrigen Schuldner. Entrichtet der Schenker die ihm gegenüber festgesetzte SchenkSt in vollem Umfang, erlischt diese gemäß § 47 AO i. V. mit § 44 Abs. 2 S. 1 AO auch mit Wirkung gegenüber dem Bedachten. Sie kann daher diesem gegenüber nicht mehr festgesetzt werden.
> lesen
27.03.2017 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkung
Der gemeine Wert nicht notierter Anteile an Kapitalgesellschaften kann auch aus Verkäufen abgeleitet werden, die kurz nach dem Bewertungsstichtag erfolgen – so das FG Düsseldorf mit Urteil vom 30.11.16.
> lesen