01.09.2026 · Downloads allgemein · Downloads · Gestaltungspraxis
Erbrechtliche Auswirkungen von Trennung und Scheidung – mit Gestaltungstipps
Will sich ein Paar trennen oder ist dies bereits erfolgt, so soll typischerweise die erbrechtliche Situation geändert werden, wenn zum Beispiel durch Verfügung von Todeswegen der Ehegatte, der eingetragene Partner oder der unverheiratete Lebenspartner bedacht ist. Denn im Falle der Trennung wird auch das gesetzliche Ehegattenerbrecht bzw. das Erbrecht des eingetragenen Lebenspartners in aller Regel „unbeliebt“. Das gilt besonders im Falle gemeinsam erworbener und „gemanagter Vermögenswerte“ wie Immobilien oder Unternehmen. Dieser Beitrag beleuchtet im Falle von Ehepaaren, verheirateten Lebenspartnern und nicht ehelichen Lebensgemeinschaften die Auswirkungen von Trennung und Scheidung und unterscheidet dabei zwischen gesetzlicher und gewillkürter Erbfolge durch Verfügung von Todes wegen. Gemeinsamer Ansatz ist bei alledem die typische Haltung der Betroffenen, dass der getrennte oder schon geschiedene Partner beim Erbfall möglichst keine Vermögenswerte mehr erhalten soll, weder als Erbe, Vermächtnisnehmer oder Pflichtteilsberechtigter.
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