02.02.2022 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausabrechnung
Am 10.02.2022 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) einen Eilantrag gegen die sog. Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen abgelehnt (Az. 1 BvR 2649/21). Entgegen vielen Medienberichten enthält § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Beschäftigte im Gesundheitswesen keine Impfpflicht gegen COVID-19, sondern ein Beschäftigungs- und Tätigkeitsverbot für Ungeimpfte (s. u.). Spätestens die Diskussion um den o. g. Beschluss der Karlsruher Richter offenbart die Schwachstellen ...
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01.02.2022 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Auch fehlende technische Sicherheitsvorkehrungen können einen groben Behandlungsfehler begründen. Demnach handelt ein Krankenhaus grob fehlerhaft, wenn eine Mutter kurz nach der Geburt während des „Bondings“ keine Klingel in Reichweite hat (Oberlandesgericht [OLG] Celle, Urteil vom 20.09.2021, Az. 1 U 32/20). Auch der Chefarzt kann in die Schusslinie geraten, wenn erforderliche technische Sicherheitsvorkehrungen in seiner Abteilung nicht vorhanden sind.
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28.01.2022 · Fachbeitrag aus CB · Intensivmedizin
Frage: „ Laut Anästhesiekommentar zur GOÄ von Schleppers und Weißauer, herausgegeben vom Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA; online unter iww.de/s5913 ) kann die Nr. 435 GOÄ auch z. B. in einer als ‚Wachstation‘ bezeichneten Betteneinheit erbracht werden. Diese muss über intensivmedizinisch qualifizierte Ärzte und über spezielles Pflegepersonal sowie über die erforderliche Ausstattung, Räume und Geräte verfügen. Welche Ärzte gelten in diesem Zusammenhang als ...
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28.01.2022 · Fachbeitrag aus CB · Delegation
Frage: „Wenn nicht ärztliches Personal Wahlleistungen in der physikalischen Therapie erbringt, müssen in der Person des Wahlarztes, besondere Voraussetzungen (Zusatzbezeichnungen) vorliegen, (CB 05/2017, Seite 13). Ist das bei Abrechnung von Leistungen der manuellen Therapie (MT) ebenso?“
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27.01.2022 · Nachricht aus CB · Privatliquidation
Das Leistungsverzeichnis der GOÄ aus dem Jahr 1996 bildet zahlreiche neuere ärztliche Leistungen nicht ab. Für einige dieser Leistungen empfiehlt die Bundesärztekammer (BÄK) Analogabrechnungen. Aktuelle Empfehlungen der BÄK betreffen die Befüllung von elektronischen Patienten- oder Gesundheitsakten.
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27.01.2022 · Nachricht aus CB · Privatliquidation
Die Abrechnungsempfehlungen der Bundesärztekammer (BÄK) vom 14./15.05.2020 zu telemedizinischen Leistungen wurden ergänzt (BÄK-Bekanntmachung online unter iww.de/s5958 ). Dies hat der Vorstand der BÄK am 09./10.12.2021 beschlossen. Es geht um den Einsatz von Videoübertragungen bei Fremdanamnese sowie bei flankierenden Maßnahmen für chronisch kranke Patienten.
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27.01.2022 · Nachricht aus CB · Telemedizin
Der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) hat eine Empfehlung zur Abrechnung telemedizinischer Leistungen im Rahmen der Behandlung psychischer Erkrankungen abgegeben. Damit können diese Leistungen nun dauerhaft analog berechnet werden. Bisher war dies pandemiebedingt nur bis zum 31.03.2022 befristet. Die Originalveröffentlichung der folgenden Empfehlung finden Sie hier .
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27.01.2022 · Fachbeitrag aus CB · BÄK
Der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) hat neue GOÄ-Abrechnungsempfehlungen zum Telemonitoring bei Herzinsuffizienz beschlossen (siehe iww.de/s5949 ). So werden diese Leistungen, die auch im EBM mit neuen Positionen abgebildet sind, nun auch bei der Privatliquidation berücksichtigt. Es geht um Empfehlungen für vier Leistungen.
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26.01.2022 · Fachbeitrag aus CB · intensivmedizin
Die Coronapandemie stellt die Ärzteschaft weiterhin vor Herausforderungen. Neben der ohnehin kapazitätsbedingten angespannten Ausgangslage in der Patientenversorgung treffen Ärztinnen und Ärzte bei Triage-Entscheidungen auf ein nicht alltägliches Haftungsrisiko. Nun hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zu den Benachteiligungsrisiken von Menschen mit Behinderungen entschieden (Urteil vom 16.12.2021, Az. 1 BvR 1541/20, CB 01/2022, Seite 1). Ergeben sich daraus neue, möglicherweise ...
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25.01.2022 · Nachricht aus CB · Infektionsschutz
Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ist die Impfquote in deutschen Krankenhäusern vergleichsweise hoch: 90 Prozent aller Beschäftigten dort sind doppelt gegen COVID-19 geimpft, im Pflegedienst sind es sogar 95 Prozent. Da aber die Personaldecke im stationären Sektor ohnehin schon dünn ist, erwarten die Krankenhäuser mit Einführung der sog. einrichtungsbezogenen Impfpflicht zum 15.03.2022 (vgl. CB 03/2022, Seite 6 ff.) weitere Personalengpässe durch die Freistellung ungeimpfter ...
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