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  • ·Nachricht ·Orthopädie

    Bandscheibenprothesen nach Nr. 2287 GOÄ ‒ drei Fragen zur Kommentierung

    beantwortet von Ernst Diel, ehem. Leiter Grundsatzfragen PVS Büdingen

    | Wenn eine Wirbelsäulenverkrümmung operativ behandelt und dabei eine metallische Aufspreiz- und Abstützvorrichtung implantiert wird, ist dafür die Nr. 2287 GOÄ berechnungsfähig. In diesem Zusammenhang erreichten die Redaktion drei Fragen zur Kommentierung der Nr. 2287 GOÄ bei Hoffmann/Kleinken (siehe Kasten). |

     

    FRAGE: Bei einer Spondylodese wurden zwei Cages eingebolzt (BW10/11 sowie 11/12). Entspricht ein Cage einer „Bandscheibenprothese“ in der GOÄ?“

     

    ANTWORT: Eine Cage Implantation ist begrifflich gleichzusetzen mit einer Bandscheibenprothese. In jedem Fall muss Nr. 2287 GOÄ als Analogleistung angesetzt werden, da die Leistungslegende der Originalziffer auf „Wirbelsäulenverkrümmung“ abstellt, die ja in Fällen des Bandscheibenersatzes nicht vorliegt.