04.05.2009 · Fachbeitrag aus CB · Landgericht Duisburg
Das Landgericht Duisburg hat am 1. April 2008 Az: 4 O 300/07 entschieden, dass der Vertrag eines Krankenhauses mit niedergelassenen Vertragsärzten rechtswidrig war. Die Klinik hatte sich verpflichtet, den Ärzten bestimmte prä- und poststationäre Leistungen zu honorieren. Im Gegenzug sollte der Arzt den Patienten die Vorstellung im Krankenhaus empfehlen. Nach Meinung des Klägers handelte es sich hiermit um die Zahlung von „Kopfgeld“ für die Überweisung von Patienten zur stationären ...
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04.05.2009 · Fachbeitrag aus CB · Bundessozialgericht
Das Bundessozialgericht BSG hat inzwischen mehrfach die vielfach kritisierte Entscheidung vom 25. September 2007 Az: GS 1/06 bestätigt. Danach ist die Frage, ob eine Krankenhausbehandlung notwendig ist, nachträglich überprüfbar. Kliniken und Krankenhausärzte werden sich daher wohl zukünftig mit - noch - intensiveren Prüfungen ihrer Abrechnungen abfinden müssen. In diesem Zusammenhang besteht auch die Verpflichtung, die Behandlungsunterlagen zur Prüfung der Notwendigkeit zur Verfügung ...
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Familienrecht
Mit aktuellem Urteil vom 18. März 2009 hat sich der Bundesgerichtshof BGH erstmals mit der zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Unterhaltsrechtsreform befasst. Konkret urteilte das Gericht über die Neuregelungen beim Betreuungsunterhalt § 1570 BGB. Eine ausführliche Pressemitteilung zu diesem aktuellen Urteil ist im Online-Service www.iww.de unter der Nr. 091132 abrufbar.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Labortests auf vorzeitigen Blasensprung sind von den geburtshilflichen Leistungen der GOÄ-Nrn. 1001 ff. eigenständige Leistungen.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Die Berechnung der Nr. 34 GOÄ Erörterung der Auswirkungen einer Krankheit auf die Lebensgestaltung ... stößt sehr häufig auf die Ablehnung von Kostenträgern. Die Ablehnung erfolgt meistens leider zu Recht.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Dieselben wie die o. g. Gründe zur eigenständigen Berechnung des Einbringens einer Dekompressionssonde treffen auch zu, wenn endoskopisch postoperativ verbliebene Nahtklammern - zum Beispiel bei Ulcusentwicklung im Anastomosenbereich - entfernt werden müssen.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Die durch die Verwendung von Testbögen und Auswertungsblättern im Rahmen psychometrischer Testverfahren verursachten Kosten sind grundsätzlich ein „sonstiges Material, das mit der einmaligen Anwendung verbraucht ist“ im Sinne des § 10 GOÄ Abs. 1 „Ersatz von Auslagen“. .
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Das Einbringen von Dekompressionssonden bei Endoskopien ist eine eigenständig berechenbare Leistung. Beispiel: Transanal wird bei hoher Koloskopie Megakolon bei Colitis ulcerosa eine Dekompressionssonde eingebracht.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Die Leistungsbezeichnungen in den GOÄ-Nrn. 855 bis 857 enthalten den Zusatz „insgesamt“. Deshalb können sie nur einmal berechnet werden, auch wenn mehrere Testverfahren der jeweiligen Art zur Anwendung kamen. Die Verwendung mehrerer Testverfahren derselben Art kann nur mit einem höheren Faktor zu der jeweiligen Leistung berücksichtigt werden.
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02.04.2009 · Fachbeitrag aus CB · Recht
Für den Krankenhausbetrieb sind in zunehmendem Maße eine Fülle von Gesetze und Verordnungen zu beachten - wie zum Beispiel Hygieneverordnungen, das Transfusionsgesetz oder die Medizinprodukteverordnung. Dabei stellt sich die Frage, wen bei gesetzlichen Änderungen und Neuregelungen in diesem Bereich eine Informationspflicht trifft und ob der Chefarzt sich auf Mitteilungen des Krankenhausträgers, der Verwaltung oder der DKG verlassen kann.
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