18.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Eine Privatklinik unterliegt auch dann nicht den Bestimmungen des Krankenhausentgeltgesetzes, wenn diese auf dem Gelände eines Plankrankenhauses betrieben wird, das Alleingesellschafter der Klinik ist. Dieser Beurteilung steht auch nicht entgegen, wenn die Patienten der Privatklinik mit Hilfe der apparativen Ausstattung und unter Einsatz von Ärzten des Plankrankenhauses behandelt werden. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Beschluss vom 21. April 2011 (Az: III ZR 114/10, Abruf-Nr.
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15.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Personalmanagement
Derzeit vollzieht sich in vielen Kliniken und Krankenhäusern ein Generationenwechsel: Zahlreiche Chefärzte werden in den nächsten Jahren aus Altersgründen die Kliniken verlassen. Jüngere rücken nach und übernehmen häufig zum ersten Mal Führungsverantwortung für eine Klinik und deren Mitarbeiter. Ein solcher Chefarztwechsel ist eine Herausforderung für beide Seiten – ebenso für deren berufliches und privates Umfeld. Er verläuft wesentlich reibungsloser, wenn es dem scheidenden ...
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12.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Vergütungsrecht
Eine einzelvertragliche Vereinbarung, wonach der Chefarzt eines Krankenhauses Vergütung nach der Vergütungsgruppe I des BAT-KF (KF = Kirchliche Fassung) erhält, ist im Zweifel als dynamische Vergütungsvereinbarung auszulegen. Das hat Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Urteil vom 29. Juni 2011 (Az: 5 AZR 161/10) entschieden. Weniger erfreulich – und nachvollziehbar – ist allerdings, dass die BAG-Richter in demselben Urteil zu dem Ergebnis gelangen, dass Chefärzte nach der ...
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12.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arbeits-/Beamtenrecht
Nicht jeder Chefarzt möchte mit Eintritt seines Ruhestandes aus dem Beruf ganz ausscheiden. Während nicht verbeamtete Chefärzte nach ihrem Ausscheiden aus dem Krankenhaus bei der Fortführung ihrer ärztlichen Tätigkeit relativ frei sind, unterliegen verbeamtete Chefärzte Beschränkungen durch das Beamtenstatusgesetz (BeamtStG). Doch auch diese können in Konkurrenz zu ihrem alten Arbeitgeber treten.
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11.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Vergütungsrecht
Der Anspruch eines nachgeordneten Arztes auf Beteiligung an den Privatliquidationseinnahmen des Chefarztes kann sich im Einzelfall aus einem infolge praktischer Übung stillschweigend zustande gekommenen Vertrag ergeben – auch wenn dazu kein schriftlicher Vertrag vorliegt. Dies entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln in seinem Urteil vom 13. Januar 2011 (Az: 6 Sa 942/10, Abruf-Nr. ).
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07.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Eine Proktoskopie nach Nr. 705 GOÄ ist nur dann neben der Nr. 764 GOÄ (Verödung von Hämorrhoidalknoten) berechenbar, wenn die Proktoskopie eine eigenständige diagnostische Leistung darstellt. Lediglich eine „Einstellung“ der Hämorrhoidalknoten für die Verödung ist keine selbstständige Leistung.
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07.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Verschiedentlich wird der „Abrechnungstipp“ gegeben, für die klinische Untersuchung der weiblichen Brust Nr. 7 GOÄ (Vollständige Untersuchung mindestens eines Organsystems, 160 Punkte) anzusetzen und dies mit „Untersuchung Brustorgane“ zu bezeichnen. Diesem Tipp sollte nicht gefolgt werden.
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07.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Fadenentfernungen sind nach der Nr. 2007 GOÄ abzurechnen, ebenso Klammerentfernungen. Nr. 2007 GOÄ ist dabei für die Entfernung aus einer Wunde einmal berechenbar. Bei mehreren Wunden ist sie also entsprechend mehrfach berechnungsfähig. Weitere Details zur Abrechnung erfahren Sie in unserem Beitrag.
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07.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Personalmanagement
„Burnout? Das ist doch eine Managerkrankheit.“ So oder ähnlich äußern sich noch immer viele Mediziner über Burnout. Dabei sind gerade Ärztinnen und Ärzte besonders häufig betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 25 Prozent aller niedergelassenen und 20 Prozent aller Ärzte im Krankenhaus unter unterschiedlichsten Burnout-Symptomen leiden.
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07.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
Relativ häufig gibt es missliche Situationen, wenn ein zusatzversicherter GKV-Patient in der Privatsprechstunde des Chefarztes war und seine Rechnung von der Zusatzversicherung nicht erstattet bekommt. Die Versicherung beruft sich zum Beispiel darauf, dass ambulante Leistungen, auch vorstationäre Leistungen, nicht versichert seien. Wie soll man mit dem Problem umgehen?
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