23.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gesetzgebung
Wie steht es um die Hygiene in Deutschlands Krankenhäusern? Anlässlich der Ende Juli 2011 erfolgten Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ließ das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verlauten, dass jährlich etwa 400.000 bis 600.000 Patienten im Zusammenhang mit einer stationären oder ambulanten medizinischen Behandlung eine Infektion erleiden und 7.500 bis 15.000 von ihnen daran sterben. 20 bis 30 Prozent dieser nosokomialen Infektionen und Todesfälle hätten durch eine bessere ...
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Intensivmedizin
Nr. 435 GOÄ stellt auf die intensivmedizinische Behandlung „bis zu 24 Stunden Dauer“ ab. Das heißt, dass die Ziffer auch für kürzere intensivmedizinische Behandlungen berechenbar ist – aber auch, dass die intensivmedizinische Überwachung bis zu 24 Stunden Dauer abgegolten ist. Die Legende ist in der Einzahl gefasst („intensivmedizinische Behandlung“), sodass grundsätzlich eine beendete Intensivbehandlung auch von kurzer Dauer mit der Verlegung des Patienten abgeschlossen ist und ...
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Frage: „Kann bei der parallelen Gabe von zwei Blutkonserven die Nr. 280 GOÄ
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Tumorkonferenzen sind für den jeweils betroffenen Patienten höchst wichtig und für den Arzt zeitaufwendig. Trotz des hohen zeitlichen Aufwands glauben nicht wenige Ärzte, die Tumorkonferenz sei für sie nicht berechnungsfähig. Auf den ersten Blick wird dies von der GOÄ bestätigt: Zwar wird bei der Tumorkonferenz inhaltlich die Leistung eines Konsils erbracht, für viele an der Tumorkonferenz teilnehmenden Ärzte ist jedoch die Abrechnungsvoraussetzung der Nr. 60 GOÄ (Konsil) nicht ...
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20.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Der allzu sorglose oder gar gesetzwidrige Umgang mit fremdem Geld kann für Ärzte zum Verlust ihrer Approbation führen. Mit seinem Beschluss vom 18. August 2011 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig ein entsprechendes Urteil gegen einen Chefarzt, der sich zuvor einen Großteil seiner privaten Lebensführung von pharmazeutischen Unternehmen hatte finanzieren lassen (Az: 3 B 6.11, Abruf-Nr. 113294 ).
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20.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Wahlleistungen
Wahlärztliche Leistungen im Krankenhaus können nur dann gegenüber dem Patienten abgerechnet werden, wenn der Patient vor Abschluss der Wahlleistungsvereinbarung über die Entgelte der Wahlleistungen und deren Inhalt im Einzelnen schriftlich unterrichtet worden ist (§ 17 Abs. 2 KHEntgG). Welchen Inhalt diese Unterrichtung haben muss, hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits in den Jahren 2003 und 2004 in mehreren Urteilen geklärt. Bei der praktischen Umsetzung der BGH-Vorgaben gibt es jedoch ...
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19.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Delegation
Im Klinikalltag kann der Chefarzt oftmals nicht alle wahlärztlichen Leistungen eigenhändig und persönlich durchführen. In bestimmten Grenzen ist eine Delegation an nachgeordnetes Personal zulässig, ohne dass dies der Abrechenbarkeit in der Privatliquidation entgegensteht. Vor allem bei den nicht-operativen Fächern ist jedoch die rechtliche Abgrenzung im Einzelfall schwierig. Einen Überblick über die Rechtsprechung hierzu gibt der folgende Artikel.
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19.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Personalführung
Für den reibungslosen Ablauf im Klinikalltag sind Gespräche unerlässlich. Doch was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, hat im täglichen Miteinander seine Tücken. Zwar findet täglich durchaus ein Informationsaustausch auf fachlicher Ebene statt, doch Feedback-Gespräche, die den Mitarbeitern fachliche und soziale Orientierung geben, kommen meist zu kurz. Dabei ist gerade eine funktionierende Feedback-Kultur, die alle Mitglieder des Teams einbezieht, ein wichtiges Mittel der ...
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19.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Auch bei katholischen Arbeitgebern ist die erneute Heirat eines leitenden Angestellten nicht immer ein hinreichender Grund, der eine Kündigung rechtfertigt. Zu diesem Schluss kam das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Aufsehen erregenden aktuellen Urteil vom 8. September 2011 ( Az: 2 AZR 543/10) . Im konkreten Einzelfall hob das BAG die Kündigung des Chefarztes auf, da keine ausreichende Interessenabwägung stattgefunden hat. Mehr zu dem Urteil und den Voraussetzungen einer rechtmäßigen ...
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16.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Das Sächsische Landesarbeitsgericht (LAG) hat in einem erst jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 1. Dezember 2010 die Kündigung eines Chefarztes, der wiederholt die Kodierung von Operationen unterlassen hatte, für wirksam erachtet (Az: 2 Sa 56/10).
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