19.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Pädiatrie/Geburtshilfe
Die neuerdings mögliche unblutige (transkutane) Bilirubinmessung muss in der GOÄ analog abgerechnet werden, weil die in der GOÄ enthaltenen Bilirubinbestimmungen entweder eine Bestimmung aus dem Fruchtwasser voraussetzen (Nr. 3775 GOÄ) oder zwar methodenunabhängig gefasst sind (Nrn. 3581 und 3582 GOÄ), aber in der Bewertung die transkutane Messung nicht erfassen können. Angesichts der (anteiligen) Gerätekosten und der Kosten für den notwendigen Einmal-(Kalibrier-)aufsatz und mit ...
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19.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Frage: „Kann eine Aufnahmeuntersuchung, die regelmäßig sehr zeitaufwendig ist, analog mit der Nr. 30 GOÄ (homöopathische Erstanamnese, mindestens 60 Minuten) berechnet werden? Wenn es weniger als eine Stunde dauert, kann ich dann den Faktor niedriger ansetzen (zum Beispiel auch 1,0-fach)?“
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17.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Weiterbildungsrecht
Ein Arzt hat nur dann Anspruch auf ein Weiterbildungszeugnis, wenn neben einem Arbeitsvertrag mit der Weiterbildungsstätte auch eine dem Gebiet des öffentlichen Rechts zuzuordnende vertragliche Beziehung zum Weiterbilder bestand. Diese kommt nur zustande, wenn der Arzt in Weiterbildung und der zur Weiterbildung ermächtigte Arzt sich mit Rechtsbindungswillen über Art, Inhalt und Dauer der Weiterbildung einigen (Oberverwaltungsgericht – OVG – Lüneburg, Beschluss vom 18.8.2011, Az: 8 LA ...
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07.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Strafrecht
Der spektakuläre Fall der strafrechtlichen Verfolgung von Prof. Broelsch, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik Essen, hat nunmehr sein prozessuales Ende gefunden: Per Beschluss vom 13. Juni 2011 hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision (Az: 1 StR 692/10) gegen ein Urteil des Landgerichts (LG) Essen vom 13. März 2011 (Az: 58 KLS 20/08) als offensichtlich unbegründet zurückgewiesen und damit die Freiheitsstrafe von drei Jahren bestätigt. Verurteilt wurde Broelsch wegen ...
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06.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Qualitätsmanagement
Fehler sind definiert als das „vermeidbare Nicht-Erreichen eines angestrebten Ziels“. Sie treten unterschiedlich oft in allen Bereichen unseres Lebens auf. Insbesondere im komplexen Umfeld der modernen Medizin lässt sich ein „Null-Fehler-Ansatz“ praktisch nicht umsetzen. Aufgabe eines Klinikleiters ist es somit, zum einen die Zahl der Fehler möglichst gering zu halten und andererseits dafür zu sorgen, dass die aufgetretenen Fehler möglichst wenig Auswirkungen haben.
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29.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Im CB Nr. 9/2011 haben wir über die Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Berlin vom 17. August (Az: L 7 KA 77/08 KL, Abruf-Nr. 112966 ) berichtet, wonach die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Jahr 2006 eingeführte Mindestmenge von 50 Eingriffen für die Durchführung von Kniegelenks-Totalendoprothesen (Knie-TEP) unwirksam ist. Auf dieses Urteil hat der G-BA inzwischen reagiert: Er beschloss, beim Bundessozialgericht (BSG) Revision einzulegen und die Anwendung der Mindestmenge ...
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23.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gesetzgebung
Wie steht es um die Hygiene in Deutschlands Krankenhäusern? Anlässlich der Ende Juli 2011 erfolgten Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ließ das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verlauten, dass jährlich etwa 400.000 bis 600.000 Patienten im Zusammenhang mit einer stationären oder ambulanten medizinischen Behandlung eine Infektion erleiden und 7.500 bis 15.000 von ihnen daran sterben. 20 bis 30 Prozent dieser nosokomialen Infektionen und Todesfälle hätten durch eine bessere ...
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Intensivmedizin
Nr. 435 GOÄ stellt auf die intensivmedizinische Behandlung „bis zu 24 Stunden Dauer“ ab. Das heißt, dass die Ziffer auch für kürzere intensivmedizinische Behandlungen berechenbar ist – aber auch, dass die intensivmedizinische Überwachung bis zu 24 Stunden Dauer abgegolten ist. Die Legende ist in der Einzahl gefasst („intensivmedizinische Behandlung“), sodass grundsätzlich eine beendete Intensivbehandlung auch von kurzer Dauer mit der Verlegung des Patienten abgeschlossen ist und ...
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Frage: „Kann bei der parallelen Gabe von zwei Blutkonserven die Nr. 280 GOÄ
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21.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Tumorkonferenzen sind für den jeweils betroffenen Patienten höchst wichtig und für den Arzt zeitaufwendig. Trotz des hohen zeitlichen Aufwands glauben nicht wenige Ärzte, die Tumorkonferenz sei für sie nicht berechnungsfähig. Auf den ersten Blick wird dies von der GOÄ bestätigt: Zwar wird bei der Tumorkonferenz inhaltlich die Leistung eines Konsils erbracht, für viele an der Tumorkonferenz teilnehmenden Ärzte ist jedoch die Abrechnungsvoraussetzung der Nr. 60 GOÄ (Konsil) nicht ...
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