05.11.2012 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Die Frage eines Lesers lautete: „Dürfen eine in einer Sitzung durchgeführte Gastroskopie und Enteroskopie beide berechnet werden?“
> lesen
16.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftungsrecht
Vor Gericht muss grundsätzlich der Patient beweisen, dass der Arzt fehlerhaft behandelt und dieser Fehler einen Gesundheitsschaden verursacht hat. Bei einem groben Behandlungsfehler kann es jedoch zu einer Beweislastumkehr zulasten des Arztes kommen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte nun einen Fall zu entscheiden, bei dem die eingetretenen Gesundheitsschäden zum Zeitpunkt der Behandlung noch gar nicht zum medizinischen Standardwissen gehörten.
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Die Tätigkeit von niedergelassenen Ärzten als Honorarärzte in Krankenhäusern führt weiterhin zu erheblichen Problemen. Zwischenzeitlich berichtete bereits das Fernsehen über „fragwürdige Geschäfte mit Patienten“, die in diesem Zusammenhang gemacht würden (Frontal 21 im ZDF am 3. Juli 2012). Manche Chefärzte beschweren sich in Einzelfällen über niedergelassene Ärzte in ihrer Klinik, die für die gleichen Leistungen höher vergütet werden als sie selbst. Grund ist der rechtliche ...
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Jahr 2006 eingeführte Mindestmenge von 50 Eingriffen für die Durchführung von Kniegelenks-Totalendoprothesen (Knie-TEPs) ist möglicherweise doch wirksam. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) ausweislich des bisher vorliegenden Terminberichts am 12. September 2012 entschieden (Az: B 3 KR 10/12 R, Abruf-Nr. 122930 ). Das BSG verlangt nun von der Vorinstanz eine weitergehende Aufklärung des Sachverhalts. Die Entscheidung des BSG zeigt: Das letzte ...
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arztrecht
Krankenkassen sind verpflichtet, die Abrechnung einer Krankenhausbehandlung bei Auffälligkeiten zu prüfen. Hierfür beauftragen sie den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Nur wenn dieser bei der Klinik zusätzliche Unterlagen anfordert, um die Abrechnung zu prüfen, gilt die Sechs-Wochen-Frist des § 275 Abs. 1c SGB V. Die Frist ist somit keine generelle Ausschlussfrist; die Kasse ist berechtigt, in bestimmten Fällen Abrechnungen auch dann noch zu prüfen, wenn sie schon ...
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arztrecht
Der Patient erhält das gezahlte ärztliche Honorar für eine nutzlose Operation zurück. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken in einem Urteil vom 28. Februar 2012, das kürzlich veröffentlicht wurde, entschieden (Az: 5 U 8/08, Abruf-Nr. 122989 ). Nicht in allen Fällen eines Aufklärungs- oder Behandlungsfehlers kann jedoch vom Patienten die gezahlte Vergütung zurückverlangt oder die Zahlung verweigert werden. Worauf der Chefarzt infolge des Urteils achten sollte, zeigt dieser ...
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Vertragsarztrecht
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 6. September wichtige Änderungen der Bedarfsplanungs-Richtlinie beschlossen. Sie sehen vor, bisher nicht umfassten Arztgruppen zum 1. Januar 2013 in die Bedarfsplanung einzubeziehen. Betroffen sind Kinder- und Jugendpsychiater, Physikalische und Rehabilitations-Mediziner, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen, Humangenetiker, Laborärzte, Pathologen sowie Transfusionsmediziner.
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Sektorenübergreifende Versorgung
Die Ermächtigung nach § 116 SGB V stellt trotz der neuen Versorgungsmöglichkeiten für Kliniken und Krankenhausärzte nach wie vor die klassische Form der Teilnahme an der ambulanten Versorgung dar. Ermächtigte Ärzte haben im Rahmen dieser Tätigkeit vertragsarztrechtliche Vorgaben zu beachten, die ihnen meist wenig vertraut sind. Dieser Beitrag erläutert die wichtigsten Fallstricke.
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Klinikmanagement
Die wirtschaftliche Lage vieler der rund 2.000 Kliniken in Deutschland spitzt sich weiter zu – jede sechste ist sogar in ihrer Existenz bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt der im Juni 2012 veröffentlichte „Krankenhaus Rating Report“. Dieser Beitrag zeigt, wie Chefärzte am besten mit dem wachsenden ökonomischen Druck umgehen und auf welche Weise sie eine Kooperation mit der Klinikleitung herbeiführen können.
> lesen
02.10.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsverträge
Treffen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Arbeitsverträgen individuelle Abreden, haben diese Vorrang vor (Haus-)Tarifverträgen. Mit dieser Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) den Krankenhausangestellten den Rücken gestärkt (Urteil vom 22. Februar 2012, Az: 4 AZR 24/10, Abruf-Nr. 122702 ). Im Verhältnis zwischen Einzelvertrag und Tarifvertrag gilt das „Günstigkeitsprinzip“: Somit können Krankenhausangestellte in allen tariflich geregelten Bereichen wie Lohn, Arbeitszeit oder ...
> lesen