04.06.2013 · Fachbeitrag aus CB · Alle operativen Fachgebiete
Im CB 10/2007, Seite 16, hatten wir dargestellt, dass Exzisionen für intraoperative Schnellschnitte neben der „eigentlichen“ Operationsleistung gesondert mit der Nr. 2402 GOÄ berechenbar sind. Unsere Argumentation bezog sich auf die „Zielleistung “ in der GOÄ und darauf, dass die Schnellschnitte davon eigenständig sind, wenn die Leistungslegende der „eigentlichen“ Operation diese nicht einschließt. Schnellschnitte hätten zudem eine von der Durchführung des in der ...
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04.06.2013 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Ein Leser fragte, wie oft er die Nr. 420 GOÄ am Tag ansetzen könne, wenn er auf die Berechnung der Nrn. 410 bis 418 GOÄ komplett verzichtet.
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04.06.2013 · Fachbeitrag aus CB · Neurologie
Die transkranielle Sonographie der Substantia nigra kann nicht mit der Nr. 412 GOÄ analog berechnet werden. Grund ist, dass die Voraussetzung für eine Analogabrechnung fehlt. Diese bestünde darin, dass die Leistung in der GOÄ nicht enthalten ist. Mit den Nrn. 410 bzw. 420 GOÄ ist die Ultraschalluntersuchung eines Organs aber vorhanden. Für den höheren Aufwand einer transkraniellen Sonographie gegenüber anderen Untersuchungen könnte allenfalls der Steigerungsfaktor höher bemessen ...
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Chefarzt-Vertrag
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Bundesärztekammer (BÄK) haben am 10. Mai 2013 gemeinsame Empfehlungen zu leistungsbezogenen Zielvereinbarungen in Chefarzt-Verträgen vorgelegt (Abruf-Nr. 131608 ). Damit sind DKG und BÄK dem Auftrag nachgekommen, den der Gesetzgeber im Rahmen des Krebsfrüherkennungs- und registergesetzes (KFRG) als ergänzenden Zusatz erteilt hatte.
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Honorarärzte sind für Chefärzte mitunter ein Reizthema, für Klinikleitungen dagegen manchmal willkommen, um das Spektrum der Klinik zu erweitern. Chefärzte und Klinikleitungen ziehen dagegen eher an einem Strang, wenn es gilt, Löcher beim kurzfristigen Bedarf an Ärzten bestimmter Fachrichtungen zu stopfen. Im CB 04/2013, Seite 13, hatten wir geraten: Der Chefarzt sollte bei der Klinikleitung darauf drängen, dass ein in seinem Fachgebiet tätiger Honorararzt im Zweifel besser angestellt ...
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Strafrecht
Mit einem Urteil vom 16. Mai 2012 hat das Amtsgericht (AG) Köln festgestellt, dass eine Assistenzärztin sich einer fahrlässigen Tötung schuldig gemacht hat, weil sie einem Patienten versehentlich eine falsche Blutkonserve verabreichte. Bei der Strafzumessung ließ das Gericht jedoch Milde walten: Es verhängte keine Strafe, da die Folgen der Tat für die Ärztin ohnehin schwerwiegend seien (Az. 613 Ls 3/12, Abruf-Nr. 130955 ). Die mutige Entscheidung, die seitens der Autoren begrüßt ...
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Strafrecht
Ein Arzt kann sich bereits dann einer Beihilfe zur Abtreibung strafbar machen, wenn er einer Patientin eine Abtreibungsklinik nennt, selbst wenn die Patientin auch ohne seinen Tipp im Internet die Klinik hätte finden können. Dies ist die Quintessenz eines Urteils des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg vom 18. Februar 2013 (Az. 1 Ss 185/12, Abruf-Nr. 131434 ).
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Schweigepflicht
Die ärztliche Schweigepflicht wird der Musterberufsordnung der Ärzte als „Gelöbnis“ vorangestellt: „Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.“ Doch was bedeutet die Schweigepflicht im Klinik-Alltag – wenn Angehörige nach dem Gesundheitszustand eines schwer kranken Patienten fragen, Erben einen Einblick in die Behandlungsunterlagen fordern und die Verwaltung um Informationen bittet, um die Honorarabrechnung zu ...
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Vertragsarztrecht
Reduziert ein Arzt seine Tätigkeit in einem Krankenhaus auf einen Minijob, so kann dies zu einer Beendigung einer ihm erteilten Ermächtigung führen. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) aktuell im Rahmen eines Urteils vom 22. März 2013 (Az. B 6 KA 26/12 R, Abruf-Nr. 131110 ) entschieden.
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29.05.2013 · Fachbeitrag aus CB · Qualitätsmanagement
Nicht nur für Chefärzte, sondern auch für Klinikleiter ist es ein unbehagliches Thema: die Aufbereitung von Medizinprodukten. Unbehaglich deshalb, weil Fehltritte hierbei erhebliche Schäden an der Reputation und in der Kasse des Krankenhauses verursachen können – nicht zu vergessen die Gefahren für die Gesundheit der Patienten. Mehrweg-Medizinprodukte können zweifellos aufbereitet werden, aber selbst „Einweg“-Instrumente sind bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen aufbereitbar.
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