27.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Organisationsentwicklung
Die Inzidenz von Paravasaten wird mit 0,01 bis 7 Prozent angegeben. Sie können zu massiven Gewebeschäden, Durchblutungsstörungen und Narkoseproblemen führen. Alle venösen Zugänge sollten stets gut sichtbar sein und regelmäßig überprüft werden.
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Vertragsgestaltung
Viele Chefärzte sind zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 116 Sozialgesetzbuch (SGB) V und § 31 Ärzte-Zulassungsverordnung (Ärzte-ZV) ermächtigt. Doch wer haftet, falls es aus der Ermächtigung zu einem Regress etwa wegen einer Wirtschaftlichkeits- oder Plausibilitätsprüfung durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) kommt? Eine Rechtsprechung zu diesem Problemkreis ist bislang nicht bekannt. Wer das Haftungsrisiko trägt, hängt davon ab, wie die vertragliche ...
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Organisationsethik
Die kurative Ausrichtung des Gesundheitssystems vernachlässigt die Sorge um verstorbene Patienten. In vielen Kliniken fehlen Abschiedsräume und die Kühlkammern befinden sich häufig in einem wenig repräsentablen Zustand. Der Münchner Rechtsmediziner Wolfgang Eisenmenger erläutert im Gespräch mit Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, die ethischen Anforderungen im Umgang mit Leichnamen.
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17.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Privatliquidation – alle Fachgebiete
Ein Kostenträger, der meinte, der Zuschlag E sei für ein dringlich angefordertes und unverzüglich ausgeführtes Konsil (Nr. 60 GOÄ) wegen der am gleichen Tag berechneten Visite nicht berechenbar, irrt. Der Chefarzt (Chirurg) hatte zu einer anderen Zeit als jener der Visite persönlich das Konsil beim Internisten telefonisch angefordert und sich auch unmittelbar nach der Untersuchung des Patienten durch den Internisten (einem Oberarzt, der als „ständiger Vertreter“ benannt war, vgl.
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17.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Privatliquidation – Innere Medizin
Beim Event-Recorder (auch: Loop-Rekorder) wird nicht kontinuierlich aufgezeichnet. Es handelt sich im Gegensatz zum EKG nach Nr. 650 GOÄ (EKG zur Feststellung einer Rhythmusstörung, Verlaufskontrolle, 152 Punkte) nicht um eine kurzzeitige Untersuchung, sondern um eine mit langer Untersuchungszeit und insgesamt erheblich höherem Aufwand. Die Forderung eines Kostenträgers, die Untersuchung mit der Nr. 650 EKG analog zu berechnen, entspricht deshalb nicht der Forderung nach „Gleichwertigkeit ...
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17.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Organisationsentwicklung
Falsche Laborwerte, Infektionen, Luftembolien – viele „critical incident“-Berichte zeigen, dass die Blutentnahme aus Verweilkathetern für die Patienten schwere und unnötige Konsequenzen haben kann.
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16.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Haftungsrecht
Eine fehlerhafte therapeutische Aufklärung muss der Patient beweisen (Oberlandesgericht [OLG] Hamm, Urteil vom 23.03.2018, Az. 26 U 125/17). Hier liegt der Fall also anders als bei der sogenannten Selbstbestimmungsaufklärung, bei der die Behandlerseite die Beweislast im Arzthaftungsprozess trägt.
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16.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Heilmittelwerberecht
Unter welchen Voraussetzungen mit Wirkungsaussagen medizinischer Behandlungsmethoden geworben werden darf, dazu hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einem aktuellen Urteil Stellung genommen (Entscheidung vom 25.06.2018, Az. 6 U 74/17). Warum und inwieweit Chefärzte jetzt die Angaben auf ihrer Klinikhomepage überprüfen sollten, verdeutlicht der folgende Beitrag.
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16.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Ethik
Der Rechtsstreit um die Behandlung des inzwischen verstorbenen Alfie Evans (23 Monate) hat in den Medien und in den sozialen Netzwerken europaweites Aufsehen erregt. Professor Nikolaus Haas, Direktor der Klinik für Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hatte Alfie Evans im Auftrag des zuständigen britischen Gerichts untersucht. Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, fragte ihn, wie die Therapiebegrenzung bei Kindern geregelt ...
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16.07.2018 · Fachbeitrag aus CB · Chefarztvertretung
Grundsätzlich dürfen sich Wahlärzte, die eine Wahlleistung nicht persönlich erbringen können, vertreten lassen. Bei vorhersehbarer Verhinderung ist dafür eine individuelle Vertretervereinbarung notwendig. Lässt ein Wahlarzt allerdings solche Vereinbarungen formularmäßig erstellen und den Patienten 23 Stück davon unterschreiben, sind diese unwirksam und der Anspruch auf Wahlleistungsvergütung entfällt (Hanseatisches Oberlandesgericht [HansOLG], Beschluss vom 15.01.2018, Az. 3 U ...
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