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15.01.2020 · Fachbeitrag · Haftungsrecht

Diagnoseirrtum vs. Befunderhebungsfehler: Wann wird gehaftet?

| Eine Patientin stellt sich in der Klinik mit linksseitigen Schmerzen vor. Die Behandlung erfolgt zunächst auf Basis der Verdachtsdiagnose „Obstipation“. Erst zwei Tage später wird aufgrund der Zunahme der Schmerzen und erfolgtem Stuhlgang ein CT durchgeführt und ein älterer Niereninfarkt diagnostiziert. Die Patientin klagt auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz. Zu Recht? Wo endet in diesem Fall der – meist keine Haftung begründende – Diagnoseirrtum und wo beginnt der haftungsträchtige Befunderhebungsfehler? Und was bedeutet das für die Beweislast im Prozess? |