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13.06.2018 · Fachbeitrag · Arzthaftungsrecht

Trotz grober Behandlungsfehler wegen Mitverschulden des Patienten keine Haftung

| Ein grober ärztlicher Behandlungsfehler gilt i. d. R. als Ursache für eine Schädigung des Patienten. Der Arzt kann sich entlasten, indem er beweist, dass der Fehler für den eingetretenen Schaden nicht ursächlich war (CB 07/2014, Seite 10). Er muss diesen Beweis aber nicht antreten, wenn ein Patient in vorwerfbarer Weise ärztliche Anordnungen oder Empfehlungen missachtet (Oberlandesgericht [OLG] Hamm, Urteil vom 02.02.2018, Az. 26 U 72/17, dejure.org ). Das Urteil beantwortet die Frage, wann ein Mitverschulden des Patienten justiziabel (d. h. gerichtlich überprüfbar) ist. Deshalb ist es für (Chef-)Ärzte besonders relevant. |