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18.12.2020 · Fachbeitrag · Arzthaftung

Befunderhebungsfehler: keine Beweislastumkehr zulasten des Arztes bei korrekter Dokumentation

| Wirft ein Patient, der einen Anspruch auf Schadenersatz geltend macht, dem behandelnden Arzt einen Befunderhebungsfehler vor, so kehrt sich die Beweislast zulasten des Arztes nur um, wenn seine Dokumentation fehlerhaft bzw. unvollständig ist. Andernfalls muss der Patient selbst den Beweis antreten (Oberlandesgericht [OLG] Dresden, Urteil vom 27.10.2020, Az. 4 U 845/20). Das Urteil ist gleichermaßen für den ambulanten und für den stationären Sektor relevant. |