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07.07.2020 · Fachbeitrag · Arbeitsrecht

Nicht jeder fahrlässig verursachte Behandlungsfehler rechtfertigt die außerordentliche Kündigung

| Führt ein Chefarzt eine komplexe neurochirurgische Operation durch, für die ihm sowohl die entsprechende Weiterbildung als auch die nötige Erfahrung fehlen und erleidet der Patient dadurch eine Querschnittslähmung, so berechtigt dies die Klinik dennoch nicht, dem Chefarzt fristlos zu kündigen, weil er fahrlässig seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt habe, wenn mildere Mittel zur Verfügung standen, um die Wiederholung eines solchen Fehlers zu verhindern (Landesarbeitsgericht [LAG] Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02.09.2019, Az. 3 Sa 527/16). |