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  • ·Fachbeitrag ·Mitarbeiterführung

    Junge Ärzte treffen auf alte Strukturen ‒ chefärztliches Umdenken ist der Königsweg (4)

    von Prof. Dr. med. Wolfgang Kölfen, Chefarzt am Zentrum für Kinder- & Jugendmedizin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    | Die junge Generation der Ärzte setzt in den Krankenhäusern gerade eine Revolution in Gang. Dieser Wandel ist grundlegend, nachhaltig und unumkehrbar. Es entsteht gerade eine neue Berufskultur des Arztes. Im CB 09/2020, Seite 15 haben wir im ersten Beitrag der Reihe den Chefarzt „alter Schule“ Professor Luitmar kennengelernt, im zweiten Teil (CB 10/2020, Seite 16) sah er sich mit dem neuen Selbstbewusstsein der heutigen Assistenzärzte konfrontiert. Im dritten Teil (CB 11/2020, Seite 15) gab ihm sein Kollege Professor Dornfeld so einiges zum Nachdenken mit auf den Weg ‒ und das sollte noch nicht alles sein. |

    Neue Erkenntnisse ‒ Führung auf dem Prüfstand

    Am Wochenende ist Professor Luitmar zu einem Kongress gefahren. Das Thema lautet: „Wie führe ich meine ärztlichen Mitarbeiter in der heutigen Zeit?“ Vor einigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass er zu einem solchen Kongress fährt, hatte seine Frau ihm am Morgen zugerufen. Die Referenten berichten zunächst über die Studienausbildung der jungen Ärzte. Sie weisen darauf hin, dass das gesamte Medizinstudium inzwischen sehr verschult ist, sehr viel theoretisches Wissen erlernt werden muss. Die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten, eigene Entscheidungen zu treffen, und auch Verantwortung für medizinische Sachentscheidungen zu übernehmen, würde kaum vermittelt.

     

    Neu für Professor Luitmar ist auch die Information, dass 60 Prozent der Ärzte Teilzeit arbeiten möchten, ggf. noch ein weiteres Studium oder/und ein Sabbatical anstreben.