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  • ·Fachbeitrag ·Interview

    „Kulturelle Kompetenz zu ermöglichen, ist Chefsache!“

    | In Kliniken treffen oft Welten aufeinander. Kulturelle Missverständnisse sind nicht ausgeschlossen. Das von der Robert Bosch Stiftung von 2017 bis 2019 geförderte Modelprojekt „InterKultKom“ hat diesen Missverständnissen interkulturelle Kompetenz entgegengesetzt. Angeboten wird die Schulung vom Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN), das gemeinsam von der Ärztekammer Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein getragen wird. Die inzwischen evaluierten und erprobten Schulungsmodule stehen Interessierten weiterhin zur Verfügung. Mit IQN-Geschäftsführerin Dr. med. Martina Levartz sprach Ursula Katthöfer (textwiese.com). |

     

    Frage: Stellen wir uns eine Notaufnahme während der Nacht vor. Das Unfallopfer stammt aus Syrien, der Chirurg aus Griechenland und die Anästhesieschwester aus Kolumbien. Zu konstruiert?

     

    Levartz: Das ist in vielen Regionen Realität. Eine weitere Dimension kommt hinzu, wenn es sich um eine junge Chirurgin handelt, die auf einen männlichen Patienten trifft. Sie steht vor zwei Herausforderungen: Der Sprachbarriere und einer möglicherweise mangelnden Akzeptanz von Frauen als Ärztinnen aufgrund kultureller Prägung.