17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Ein Arbeitnehmer der wiederholt für ein Jahr befristet an einem anderen Betriebsteil des Arbeitgebers als seinem bisherigen Tätigkeitsort eingesetzt wird, begründet dort keine regelmäßige Arbeitsstätte, so der BFH. Die Entscheidung betraf das bis Ende 2013 geltende Recht. Ob der Arbeitnehmer lediglich vorübergehend in einer anderen betrieblichen Einrichtung seines Arbeitgebers tätig wurde oder dauerhaft an den neuen Beschäftigungsort entsandt wurde und dort eine neue regelmäßige ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Nach Ansicht des FG Köln führen die durch die Insolvenz des Arbeitgebers erlittenen Bürgschaftsverluste eines Arbeitnehmers – bei mittelbarer Beteiligung – zu Werbungskosten. Grundsätzlich können auch Ausgaben zur Tilgung einer Bürgschaftsverpflichtung nachträgliche Werbungskosten sein, wenn ein beruflicher Zusammenhang bestand.
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 9, 10, 12 EStG
Über das Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde bekanntlich unter großem Aufsehen vor knapp zwei Jahren entgegen der geänderten BFH-Rechtsprechung rückwirkend ab 2004 gesetzlich klargestellt, dass Aufwand für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses absolviertes Erststudium keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten darstellt. Es handelt sich lediglich um begrenzt absetzbare Sonderausgaben, zu dem ab dem VZ 2012 von 4.000 auf 6.000 EUR ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 20 EStG, 29 GmbHG, 60 AktG, 42 AO
Von den Beteiligungsverhältnissen abweichende inkongruente Gewinnausschüttungen und Wiedereinlagen sind nach ständiger BFH-Rechtsprechung steuerlich anzuerkennen und führen grundsätzlich auch dann nicht zu einem Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO, wenn keine anderen als steuerliche Gründe für solche Maßnahmen bestehen.
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Der BFH hatte bereits 2005 entschieden, dass Zinsen für ein Darlehen, mit dem sofort abziehbare Erhaltungsaufwendungen finanziert werden, als nachträgliche Werbungskosten bei den Mieteinkünften abziehbar sind. Es kommt danach nicht darauf an, ob ein Veräußerungserlös zur Schuldentilgung ausreicht. Einer unveränderten Anwendung des Urteils stehen nach neuerer Verwaltungsansicht aktuellere BFH-Urteile und der Grundsatz der steuerlichen Gleichbehandlung von nachträglichen Schuldzinsen ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 33 EStG
Das FG Münster hat entschieden, dass auch Aufwendungen für einen verwaltungsgerichtlichen Rechtsstreit als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind, wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht mutwillig erfolgt und aus Sicht eines verständigen Dritten Aussicht auf Erfolg bietet. Er hat damit die neuere Rechtsprechung des BFH zu den Kosten eines Zivilprozesses auf die Aufwendungen für ein Verwaltungsgerichtsverfahren übertragen. Laut Verwaltung war das BFH-Urteil aus 2011 ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 35a EStG
Im Rahmen des § 35a EStG gewährt der Gesetzgeber eine Steuerermäßigung für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen und haushaltsnahen Dienstleistungen. Dabei können 20 % der Arbeitskosten (bis zu bestimmten Höchstbeträgen) von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden. Das BMF hat noch rechtzeitig vor der Erstellung der Einkommensteuererklärung 2013 ein neues Anwendungsschreiben zu § 35a EStG veröffentlicht. Das ersetzt auf 36 Seiten den bisherigen Anwendungserlass aus 2010 und ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 37b EStG
Unter die Pauschalierungsvorschrift in § 37b EStG fallen nur Zuwendungen, die beim Empfänger einkommensteuerbar und dem Grunde nach einkommensteuerpflichtig sind. Das hat der BFH in drei Grundsatzentscheidungen herausgestellt. Damit wurde die bislang von den FG unterschiedlich beurteilte Frage geklärt, ob § 37b EStG voraussetzt, dass die Zuwendungen oder Geschenke dem Empfänger im Rahmen einer der Einkommensteuer unterliegenden Einkunftsart zufließen müssen. Das bejaht der BFH nun in ...
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 41b EStG
Der BFH hatte jüngst entschieden, dass vom Arbeitnehmer veruntreute Beträge nicht zum Arbeitslohn gehören und dass eine Minderung der Festsetzung einer Lohnsteuer-Entrichtungsschuld durch eine Änderung der Lohnsteuer-Anmeldung auch nach Ausstellung der Lohnsteuerbescheinigungen zulässig ist.
> lesen
17.02.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 42d EStG
Erteilt das Betriebsstätten-FA dem Arbeitgeber eine kostenlose Lohnsteueranrufungsauskunft, sind die Finanzbehörden im Rahmen des Lohnsteuerabzugsverfahrens an diese auch gegenüber dem Arbeitnehmer gebunden. Aus diesem Grund kann das FA die vom Arbeitgeber aufgrund einer unrichtigen Anrufungsauskunft nicht einbehaltene und abgeführte Lohnsteuer vom Arbeitnehmer nicht nachfordern, so der BFH klarstellend in seiner Rechtsprechungsänderung. Das FA kann also keinen ...
> lesen