18.06.2014 · Nachricht aus AStW · § 21 EStG
Der BFH hat entschieden, dass auf ein umgeschuldetes Anschaffungsdarlehen gezahlte nachträgliche Schuldzinsen auch im Fall einer nicht steuerbaren Veräußerung der vormals vermieteten Immobilie grundsätzlich als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden können.
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Lohnzahlungen im Rahmen eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses sind als Betriebsausgaben abziehbar, wenn sichergestellt ist, dass die Vertragsbeziehung und die auf ihr beruhenden Leistungen tatsächlich dem betrieblichen und nicht dem privaten Bereich zuzurechnen sind. Dies ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer-Ehegatte aufgrund eines Arbeitsvertrages beschäftigt wird, der Arbeitgeber-Ehegatte die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung erbringt und er alle Arbeitgeberpflichten, insbesondere die ...
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 4h EStG
Zinsaufwendungen eines Betriebs sind (nach § 4h Abs. 1 Satz 1 EStG 2002) nur in Höhe des verrechenbaren EBITDA, d.h. zu 30 % des um Zinsaufwendungen und bestimmte Abschreibungen erhöhten Einkommens, abziehbar. Danach verbleibende nicht abziehbare Zinsaufwendungen sind in die folgenden Wirtschaftsjahre vorzutragen (§ 4h Abs. 1 Satz 2 EStG).
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Eine voraussichtlich dauernde Wertminderung börsennotierter und im Anlagevermögen gehaltener Aktien kann zu einer Teilwertabschreibung berechtigen. Diese Voraussetzung liegt vor, wenn der Börsenkurs der Aktien zum Bilanzstichtag unter ihren Buchwert gesunken ist und keine konkreten Anhaltspunkte für eine baldige Wertsteigerung bestehen. Bis zum Tag der Bilanzaufstellung eintretende Kursänderungen sind nicht als für die Verhältnisse am Bilanzstichtag werterhellend anzusehen; vielmehr ...
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 7 EStG
Einbauten und -umbauten, die ein Pächter in angepachteten Räumen auf eigene Rechnung vornimmt, sind materielle, dem Pächter zuzurechnende Wirtschaftsgüter. Die Abschreibung durch die Ein- und Umbauten geschaffener Wirtschaftsgüter steht damit auch dem Pächter zu, ohne dass es darauf ankommt, ob er wirtschaftlicher Eigentümer ist.
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 7, 7a EStG
Die Berichtigung zu hoch vorgenommener und verfahrensrechtlich nicht mehr änderbarer AfA ist bei Gebäuden im Privatvermögen in der Weise vorzunehmen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungssätze auf die bisherige Bemessungsgrundlage bis zur vollen Absetzung des noch vorhandenen Restbuchwerts angewendet werden.
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 7g EStG
Die Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrages (§ 7g Abs. 1 EStG)setzt u.a. voraus, dass der Betrieb des Steuerpflichtigen eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Bei Betrieben der Land – und Forstwirtschaft darf der Wirtschaftswert bzw. bei in den neuen Bundesländern belegenen Betrieben der Ersatzwirtschaftswert 125.000 EUR nicht überschreiten. Der BFH hatte nun über einen Fall zu befinden, in dem es um einen in den neuen Bundesländern belegenen landwirtschaftlichen Betrieb ...
> lesen
13.06.2014 · Nachricht aus AStW · § 8 KStG
Der BFH entschied bereits im Oktober 2003, dass die Verbuchung einer Schadenersatzleistung auf dem Privatkonto eines Gesellschafter-Geschäftsführers ein außerbetrieblicher Vorgang ist. Es liegt ein durch den Gesellschafter-Geschäftsführer veranlasster Vorgang vor, sofern es sich hierbei nicht um ein Versehen handelt (BFH 22.10.03 - I R 23/03).
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Kosten einer Strafverteidigung können als Werbungskosten bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit abziehbar sein, wenn die die Verteidigerkosten auslösenden Handlungen in einem objektiven Veranlassungszusammenhang mit der Berufstätigkeit des Steuerpflichtigen stehen. Voraussetzung hierfür ist, dass die dem Steuerpflichtigen zur Last gelegte Tat ausschließlich und unmittelbar aus seiner beruflichen Tätigkeit heraus veranlasst ist. Erforderlich ist ein objektiver ...
> lesen
13.06.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Fahrtkosten eines Arbeitnehmers sind nur nach den Regeln über die Entfernungspauschale (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG) mit 0, 30 EUR je Entfernungskilometer zu berücksichtigen, soweit es sich um Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte (ab 2014: erste Tätigkeitsstätte) handelt. Regelmäßige Arbeitsstätte im Sinne dieser Vorschrift ist (nur) der (ortsgebundene) Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers und damit der Ort, an dem der ...
> lesen