19.12.2023 · Nachricht aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Für elektronische Dokumente ist das PDF-Format zwingend. Mit dieser Auffassung stellt sich das LSG Rheinland-Pfalz gegen des BAG und macht seinerseits keine Ausnahmen (27.9.23, L 6 BA 7/22, Abruf-Nr. 238717 ).
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19.12.2023 · Nachricht aus AK · Prozesskostenhilfe
Kennen Sie das? Sozialgerichte lehnen PKH-Anträge oft ab, da die Klage ohne Erfolgsaussicht sei. Weist der Anwalt auf noch offene medizinische Fragen bezüglich seines Mandanten hin, muss das Gericht häufig Ärzte als Zeugen oder Gutachter hinzuziehen. In diesem Moment liegt meistens doch die Erfolgsaussicht vor und es gibt PKH (LSG Baden-Württemberg 22.2.22, L 8 SB 2987/21 B, Abruf-Nr. 238721 ).
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19.12.2023 · Fachbeitrag aus AK · Kanzleizukunft
Möchten Sie mit Ihrer Kanzlei weiter wachsen? Dann benötigen Sie erstens eine Strategie, mit der Sie die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Kanzlei herausarbeiten und die Sie zu einem Experten aufbaut. Das beste Konzept bringt Ihnen jedoch nur langfristiges Wachstum, wenn Sie sich zweitens auch für Ihre Mitbewerber interessieren. Die sorgfältige Analyse Ihrer Konkurrenz gibt Ihnen wichtige Hinweise dazu, wie sich andere Kanzleien Ihrer Zielgruppe präsentieren. So können Sie sich womöglich in ...
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19.12.2023 · Nachricht aus AK · Rechtliches Gehör
Wer an einem Verhandlungstermin nach § 91a FGO per Videoschalte teilnimmt, muss zeitgleich die Richterbank und alle anderen Prozessbeteiligten sehen und hören können. „Umgekehrt“ geht es auch nicht, dass sich eine Partei im Gerichtssaal ständig umdrehen oder ihre Position ändern muss, um Richter bzw. Bildschirme zu sehen (BFH 18.8.23, IX B 104/22, Abruf-Nr. 237768 ).
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19.12.2023 · Fachbeitrag aus AK · Zulassung
Die Rechtsanwaltszulassung kann durch die Berufskammer widerrufen werden, wenn entsprechende Widerrufsgründe vorliegen (§ 14 Abs. 2 BRAO). Davon unabhängig darf auch das Strafgericht ein Berufsverbot verhängen. Dieser schwere Eingriff in die Berufsausübung ist aber an enge Voraussetzungen geknüpft.
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16.12.2023 · Fachbeitrag aus AK · Künstliche Intelligenz in der Kanzlei
KI-Tools können nicht nur dabei assistieren, potenzielle Auszubildende besser zu erkennen (vgl. AK 23, 193). ChatGPT hilft auch, ausgebildete Fachkräfte zu finden, die entweder klassisch im Büro eingesetzt werden oder als kreative Impulsgeber neue Ideen im Kanzleimarketing oder bei der Mandantenakquise anschieben. Praktische Ansätze, wie Sie durch ChatGPT als Fragemaschine mehr von Bewerbern erfahren und wie der Bot für Sie eine Stellenanzeige textet, stellt der folgende Beitrag vor.
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16.12.2023 · Nachricht aus AK · Kanzleiorganisation
Bei Rechtsmittelfristen muss ein Anwalt auch zuverlässig notierte und überwachte Vorfristen sicherstellen (OVG Niedersachsen 14.9.23, 2 LA 39/23, Abruf-Nr. 238720 ). Dies gilt auch bei elektronisch geführten Fristenkalendern. Gehen gleich zwei Kanzleimitarbeiter mit Fristen oder Akten fehlerhaft um, sieht es mit einer Wiedereinsetzung düster aus.
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15.12.2023 · Nachricht aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Gemäß § 2 Abs. 1 ERVV muss ein elektronisches Dokument im Dateiformat PDF übermittelt werden. Wenn bildliche Darstellungen nicht verlustfrei im PDF wiedergegeben werden können, darf das elektronische Dokument zusätzlich im Dateiformat TIFF übermittelt werden (vgl. BAG 25.8.22, 6 AZR 499/21, Abruf-Nr. 232776 ). Der BGH hat klargestellt, dass ausnahmsweise auch andere Dateiformate, z. B. Word-Dateien, akzeptiert werden können (19.10.22, 1 StR 262/22, Abruf-Nr. 235053 ).
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14.12.2023 · Nachricht aus AK · Zwangsvollstreckung
Die Alt-Vordrucke des Auftrags an den Gerichtsvollzieher von 2015, der Antrag auf Erlass einer richterlichen Durchsuchungsanordnung und der Antrag auf Erlass des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses von 2012 können bis zum 31.8.24 weiter genutzt werden (Änderung der Übergangsregelung des § 6 ZVFV vom 24.11.23). (Quelle: RA-MICRO News, mehr lesen unter iww.de/s10014 )
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13.12.2023 · Nachricht aus AK · Elektronischer Rechtsverkehr
Wenn der Prozessbevollmächtigte einer Partei einen fristgebundenen Schriftsatz über das beA an das Gericht versendet, muss er sich selbst davon überzeugen, dass der Versand an das richtige Gericht erfolgt. Er darf sich hier nicht auf die Auswahl seiner Mitarbeiter verlassen. Wird die Nachricht an das falsche Gericht versandt, kann die Partei keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand verlangen (BGH 10.10.23, VIII ZB 60/22, Abruf-Nr. 238503 ).
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