20.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Arbeitsrecht
Auch beim sogenannten „Whistleblowing“ (= Offenlegung von Missständen in Unternehmen/Institutionen durch einen Arbeitnehmer gegenüber staatlichen oder anderen Stellen) ist eine Kündigung des Arbeitnehmers wegen illoyalen Verhaltens nicht immer gerechtfertigt. Vielmehr ist das öffentliche Interesse an einer Kenntnis etwaiger Mängel im Unternehmen gegenüber den Interessen des Unternehmens abzuwägen (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte [EGMR], Urteil vom 21.7.2011, Az: ...
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20.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Pflegeversicherungsrecht
Die Veröffentlichung der Note und des sogenannten Transparenzberichts für eine Pflegeeinrichtung ist zulässig, soweit die Ergebnisse auf einer neutral, objektiv und sachkundig durchgeführten Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) basieren (Landessozial gericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 8.7.2011, Az: L 4 P 44/10 B ER, Abru f-Nr: 112976 ).
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20.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Strafrecht
Die Frage, ob Vertragsärzte (Kassenärzte) bei der Verordnung von Arznei- und Hilfsmitteln Amtsträger oder – im Hinblick auf die gesetzlichen Krankenkassen – Beauftragte eines geschäftlichen Betriebs sind, muss nun der Große Senat für Strafsachen entscheiden (5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs [BGH], Vorlagebeschluss vom 21.7.2011, Az: 5 StR 115/11; 3. Strafsenat des BGH, Vorlagebeschluss vom 5.5.2011, Az: 3 StR 458/10).
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19.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Versicherungen
Je nach Lebensphase macht sich jeder einmal Gedanken über private Vorsorge. Hier spielen persönliche Erwartungen, bisher gemachte Erfahrungen, die Familiensituation und andere individuelle Gegebenheiten eine Rolle. Der „Apotheker Berater“ erläutert die Berufsunfähigkeits- und die Erwerbsunfähigkeitsversicherungen für Apotheker/innen.
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19.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Versicherungen
Je nach Lebensphase macht sich jeder einmal Gedanken, welche Form der privaten Vorsorge die richtige für einen selbst ist. Hier spielen persönliche Erwartungen, bisher gemachte Erfahrungen, die Familiensituation und andere individuelle Gegebenheiten eine Rolle. Der „Apotheker Berater“ erläutert kurz die Unfallversicherung für Apotheker/innen.
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13.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenmanagement
Aktuell stellt der von der AOK exklusiv abgeschlossene Rabattvertrag mit Betapharm für den Wirkstoff Metoprolol die Apotheker/innen in Deutschland vor große Probleme. Glaubt man den Aussagen der AOK sowie der
Tagespresse, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass die inkorrekte Ausführung der pharmazeutischen Tätigkeit zu einer massiven Bereicherung der Apotheker/innen geführt hat. Aber ist dem wirklich so? Der „Apotheker Berater“ erläutert, was in der Praxis wirklich dahinter ...
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12.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Arzneimittel- und Apothekenrecht
Apotheken dürfen das nach EU-Recht zugelassene Medikament Lucentis® (Ranibizumab) nicht durch Umfüllen in Fertigspritzen auseinzeln (Oberlandesgericht [OLG] Hamburg, Urteil vom 24.2.2011, Az: 3 U 12/09, Abruf-Nr: 111892 ; andere Auffassung: OLG München, Urteil vom 6.5.2010, Az: 29 U 4316/09). Dieser Vorgang stellt nach Ansicht der Hamburger Richter die „Herstellung“ eines Arzneimittels im Sinne der VO 726/2004 dar, sodass eine zentrale Zulassung erforderlich ist. Die nach § 21 Abs. 2 ...
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07.09.2011 · Fachbeitrag aus AH · Kfz-Kosten
Veräußern Apotheker/innen ihren gebraucht gekauften Betriebs-Pkw an einen Kfz-Händler bzw. geben diesen dort in Zahlung, weil sie sich ein neues Fahrzeug kaufen möchten, kann dies ungünstige umsatzsteuerliche Folgen auslösen. Wie Sie diese unerwünschten Nebeneffekte vermeiden, erläutert Ihnen der „Apotheker Berater“.
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18.08.2011 · Fachbeitrag aus AH · Strafrecht
Die Verwendung von Fertigarzneimitteln mit ausländischer Kennzeichnung zur Zytostatikaherstellung in Apotheken ist nach früherem Recht strafrechtlich nicht zu beanstanden, wenn ein identisch zusammengesetztes Fertigarzneimittel auch in Deutschland zugelassen war und die Abrechnung nach der Arzneimittelpreisverordnung erfolgte ( Landgericht [LG] München, Urteil vom 15.7.2011, Az: W5 KLs 70 Js 25946/08, Abruf-Nr: 112720 ).
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18.08.2011 · Fachbeitrag aus AH · Strafrecht
Weil ein Apotheker verbilligt eingekaufte Klinikmedikamente als normale Apothekenware an Heime, Gefängnisse, Arztpraxen und Patienten verkauft hat, ist er wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 446 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden (Landgericht
Lübeck, Urteil vom 12.8.2011, Az: 6 KS 9/11, Abruf-Nr: 113074).
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