13.04.2016 · Nachricht aus AH · Versicherung
Wer sich während einer mehrtägigen Dienstreise in seinem Hotelzimmer verletzt, weil er sich beim nächtlichen Toilettengang mit den Füßen im Bettüberwurf verhakt und stürzt, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung (Sozialgericht [SG] Düsseldorf, Urteil vom 5.11.2015, Az. S 31 U 427/14, Abruf-Nr. 146687 ).
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12.04.2016 · Fachbeitrag aus AH · Wettbewerbsrecht
Apothekern ist es verboten, Kunden bei der Abgabe rezeptpflichtiger, preisgebundener Medikamente einen 1-Euro-Gutschein zu überreichen. Die Gewährung derartiger Boni verstößt gegen das Heilmittelwerberecht. Danach sind Zuwendungen oder Werbegaben für Arzneimittel unzulässig, soweit sie entgegen den geltenden Preisvorschriften gewährt werden (Landgericht [LG] Berlin, Urteil vom 13.5.2015, Az. 97 O 12/15, nicht rechtskräftig, Urteil unter www.dejure.org ).
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05.04.2016 · Fachbeitrag aus AH · Finanzierung
Vor dem Hintergrund einer nach wie vor andauernden Finanzkrise und einer alles andere als unkomplizierten Kreditvergabe ist das Orientierungsgespräch mit der Hausbank für Apotheker wichtiger denn je. Durch eine professionelle Vorbereitung dieses Gesprächs können Apotheker die eigenen Verhandlungsspielräume für bevorstehende Neukredite oder Kreditverlängerungen verbessern. Mit der sieben Punkte umfassenden Checkliste von AH haben Sie alles Wesentliche im Blick.
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01.04.2016 · Fachbeitrag aus AH · Apothekenrecht
Dass das Wirtschaftlichkeitsgebot im System der GKV einen enormen Stellenwert einnimmt, steht außer Frage. Wie aber verhält es sich, wenn dieses mit dem Recht des Patienten auf freie Apothekenwahl als ebenfalls hohes Gut konkurriert? Das Bundessozialgericht (BSG) fand eine aus Patientensicht ernüchternde Antwort (Urteil vom 25.11.2015, Az. B 3 KR 16/15 R, Urteil unter www.dejure.org ).
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30.03.2016 · Nachricht aus AH · Verbraucherschutz
Anbieter wertloser Branchenbuchverzeichnisse finden nun auch im Wege sogenannter „Cold Calls“, also unangekündigter Telefonanrufe, ihre „Opfer“. Das Amtsgericht (AG) Bonn hat diese Vorgehensweise für rechtswidrig erklärt und die Zahlungsverpflichtung eines Betroffenen für den Eintrag in ein Internet-Branchenverzeichnis verneint (Urteil vom 23.6.2015, Az. 109 C 348/14).
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