01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Fallbeispiel
Warzen sind Viruserkrankungen der Haut, die zur sogenannten Papillom-Gruppe gezählt werden. Warzen zählen mit zu den häufigsten Hautproblemen in der Praxis des Allgemeinarztes. Vulgäre Warzen kommen nicht nur bei Kindern oder Jugendlichen vor, sondern auch bei Erwachsenen, die wegen dieser lästigen und zum Teil auch sehr schmerzhaften wuchernden Hautveränderungen den Hausarzt aufsuchen. Seborrhoische Warzen sind hingegen bei älteren Menschen eine oft zu beobachtende Hautveränderung.
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Antwort: Hintergrund dieser von Ihnen angesprochenen Pressekampagne zur Früherkennung des kolorektalen Karzinoms ist offensichtlich der tragische Tod des Sprosses einer bekannten und vermögenden deutschen Verlegerfamilie, der im Jahre 2002 im Alter von knapp über 30 Jahren einem Dickdarmtumor erlag. Die Fakten:
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Eine orthopädische Gemeinschaftspraxis in Münster lag in zwei Quartalen im Jahre 1999 bei der Abrechnung der EBM-Nr. 5 („Unzeitgebühr“) um etwa 200 Prozent über dem Fachgruppendurchschnitt. Konsequenz: Das Honorar wurde gekürzt, zumal die Orthop äden für die Überschreitung keine medizinischen Gründe geltend machen konnten. Auf Grund der Klage der betroffenen Ärzte gegen den Beschwerdeausschuss bei der KV Westfalen-Lippe kam es jetzt zu einer Entscheidung des Sozialgerichts ...
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Honorarabrechnung
Als Vertragsarzt sind Sie verpflichtet, quartalsweise innerhalb einer gewissen Frist Ihre Abrechnung bei der KV einzureichen. Bei einer verspäteten Abgabe kann die KV Sie mit einer Säumnisgebühr belegen. Im Honorarverteilungsmaßstab (HVM) der KV Nordrhein beispielsweise ist ein Abzug von 10 Prozent des anerkannten Honorars vorgesehen. Das Sozialgericht Düsseldorf entschied am 10. Oktober 2001 (S 25 KA 16/00), dass eine Säumnisgebühr in Höhe von mehr als 92.000 EUR nicht gerechtfertigt ...
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Hausarztvertrag
Im Vertrag über die hausärztliche Versorgung wurde mit Wirkung ab dem 1. Januar 1994 festgelegt, dass bestimmte Leistungen des EBM dem fachärztlichen Versorgungsbereich zugerechnet werden. Ärzte, die dem hausärztlichen Versorgungsbereich angehören, können die aufgelisteten fachärztlichen Leistungen im Rahmen der Übergangsregelung nur noch bis zum 31. Dezember 2002 abrechnen. Dies gilt aber auch nur dann, wenn die Leistungen des fachärztlichen Versorgungsbereichs bereits früher ...
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Arzneiverordnung
Ein Arzneimittel kann grundsätzlich nur zu Lasten der GKV in Anwendungsgebieten (Indikationen) verordnet werden, auf das sich die Zulassung erstreckt. Dies hat das Bundessozialgericht am 19. März 2002 (Az: B 1 KR 37/00 R) entschieden. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Zulassung eines Arzneimittels stets anwendungsbezogen erteilt werde. Für einen Einsatz außerhalb dieser Anwendungsgebiete fehle dem Präparat die Verkehrsfähigkeit. Weder die Wirksamkeit noch etwaige ...
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Rechtsprechung
Das Sozialgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 23. Januar 2002 (S-27/KA- 2640/00) entschieden, dass die Prüfungsausschüsse im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung verpflichtet sind, etwaige Honorarkürzungen auf Grund einer Budgetierung zu beachten. Das Urteil betraf zwar Zahnärzte, ist aber auch auf Ärzte übertragbar. Das Gericht hat klargestellt, dass Kürzungen natürlich nur dann berechtigt sind, wenn und soweit das zu kürzende Honorar auch tatsächlich ausbezahlt wurde.
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Rechtsprechung
Das Bundessozialgericht befasste sich am 13. März 2002 in insgesamt fünf Fällen mit den Fallzahlzuwachsbegrenzungen (Az: B 6 KA 1/01 R, B 6 KA 48/00 R und B 6 KA 35/01 R). Der Hintergrund:
> lesen
01.04.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Betrugsvorwürfe gegen Ärzte haben beinahe schon dieselbe kalendarische Regelmäßigkeit wie das Weihnachts- oder Osterfest: Erst waren es die Herzschrittmacher, dann die Herzkatheter, später die Herzklappen, die Röntgenkontrastmittel, die Radionuklide usw. Für die diesjährige Kampagne hat man die Zuwendungen der Pharmafirmen an Ärzte und die Zuzahlungen von Kassenpatienten bei aufwendigen arthroskopischen Eingriffen mittels Laser aufgegriffen.
> lesen
01.03.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Es war einmal .... So müsste ein Beitrag über die Bedeutung der Fallzahl bei der Abrechnung beginnen. Tatsächlich war - bereits länger niedergelassene Hausärzte werden sich daran erinnern - die Fallzahl, früher häufiger auch Scheinzahl genannt, die zentrale Größe, von der im Wesentlichen die Höhe der Quartalsvergütung abhing. Alle abgerechneten Leistungen wurden als Einzelleistungen ohne Begrenzung und alle eingereichten „Scheine“ ohne Fallzahlbegrenzung vergütet.
> lesen