01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Im Winter kommen verstärkt Patienten mit depressiven Verstimmungen in die Hausarztpraxis. Man schätzt, dass etwa zehn Prozent der Bevölkerung von der saisonalen depressiven Störung (SAD) betroffen ist. Die SAD lässt sich in vielen Fällen erfolgreich mit der Lichttherapie behandeln. Grundsätzlich helfen oft auch ausgedehnte Spaziergänge bei Tageslicht, für die vielen Patienten aber die Zeit oder die Motivation fehlt. Typisch für die SAD sind das Auftreten in der dunklen Jahreszeit und ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Frage: „
Nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Verordnung nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel können auch nicht verschreibungspflichtige Abführmittel zur Behandlung von Erkrankungen im Zusammenhang mit bestimmten Grunderkrankungen weiterhin zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden, so bei Tumorleiden, Megakolon, Divertikulose, Divertikulitis, Mukoviszidose, vor diagnostischen Eingriffen, bei phosphatbindender Medikation, bei chronischer ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Neuer EBM
Hausbesuche gehören unabdingbar zum Leistungsspektrum des Hausarztes. Wegen der relativ geringen Honorierung erfreuen sie sich allerdings keiner besonderen Beliebtheit, insbesondere weil sie relativ zeitraubend sind. Auch die dringenden Besuche aus der Sprechstunde heraus oder zu Unzeiten sind nach dem alten EBM nur unzureichend bewertet. Hier zeichnet sich im neuen EBM eine deutliche Besserung ab.
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Neuer EBM
Der alte EBM enthält für die Betreuung von Patienten mit schweren Krankheitsbildern besondere, gut bewertete Positionen: die Nr. 14 für die Betreuung Schwerkranker, die in der familiären bzw. häuslichen Umgebung gepflegt werden, und die Nr. 15 für entsprechende Patienten, die in beschützenden Wohnheimen bzw. in Pflegeheimen mit Pflegepersonal versorgt werden.
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Die Devise „soviel ambulant wie möglich, nur soviel stationär wie nötig“ wurde den Vertragsärzten jahrelang gepredigt. Zu Zeiten, als die Abrechnung ärztlicher Leistungen noch nicht budgetiert war, gab es kaum Probleme, die im Vorfeld stationärer Behandlungen erbrachten Leistungen abzurechnen. Die Krankenhäuser ihrerseits hatten zu Zeiten, als Krankenhausleistungen ausschließlich nach Tages-Pflegesätzen vergütet wurden, wenig Interesse, die Patienten möglichst frühzeitig zu ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsgebot
Bis zum 31. Dezember 2003 hatten die GKV-Versicherte gegenüber ihrer Krankenkasse Anspruch auf nahezu alle apothekenpflichtigen Arzneimittel. Dementsprechend konnten Vertragsärzte auch alle diese Arzneimittel auf Kassenrezept verordnen. Dies hat sich zum 1. Januar 2004 mit dem In-Kraft-Treten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) geändert: Seitdem sind gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 SGB V nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel von der Versorgung der gesetzlich Versicherten ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
Sehr viele Menschen sind mit Herpes-Viren infiziert. Wer als Kind oder Jugendlicher eine Varizella-zoster-Virus-Infektion hatte, der kann als Erwachsener an einem Herpes zoster erkranken. Das Varizella-zoster-Virus setzt sich in den Dorsalganglien fest und überlebt dort inaktiv. Stress, Infektionen, psychische Belastungssituationen, generell eine - durch welche Faktoren auch immer - reduzierte Immunabwehr, können zum Ausbruch der Erkrankung führen.
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Es passiert selten, aber es kommt vor: Kassenpatienten fordern von ihrem Arzt eine Zusammenstellung der erbrachten und abgerechneten Leistungen - genannt auch „Patientenquittung“. Da der Praxisablauf auf solche Wünsche oft nicht ausgerichtet ist, löst das Ausstellen der Patientenquittung durchaus nennenswerten Arbeitsaufwand aus. So mancher Arzt ist geneigt, derartige Wünsche „abzuwimmeln“. Doch darf er das überhaupt? Und wenn er diesem Wunsch entspricht, wie sieht es mit der ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Arztrecht
Frage:
„Soweit uns bekannt ist, gibt es einschlägige Vorschriften, dass die Dokumentationen über die Behandlungen der Patienten mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden müssen. Kürzlich wurde in einer Kollegenrunde erwähnt, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch nach noch längerer Zeit, nämlich bis zu einem Zeitraum von bis zu 30 Jahren, die Dokumentationen von Bedeutung sein können. Ist dies zutreffend?“
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispie
Winterzeit ist Erkältungszeit: Gerade in den Wintermonaten erscheinen viele Patienten mit einfacher Erkältung und nicht purulenter Bronchitis in der Praxis des Hausarztes, um ihre Beschwerden zu lindern oder einer möglichen Verschlimmerung vorzubeugen. Allerdings ist festzustellen, dass - wohl als Folge der Praxisgebühr - vor allem jüngere Menschen mit Erkältungssymptomen weniger oft als in den vergangenen Jahren die Arztpraxen aufsuchen.
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