01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Praxisgemeinschaft
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Nach ständiger Rechtsprechung führt der Nachweis von Einzelfällen einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Falschabrechnung eines Vertragsarztes dazu, dass bezüglich der gesamten Abrechnung nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass sämtliche Leistungen vollständig und ordnungsgemäß erbracht wurden. Die KV kann den Honoraranspruch in diesen Fällen schätzen - was in der Praxis heißt: deutlich kürzen.
> lesen
01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Fallbeispiel
Im Sommer ist die allgemeine Stimmungslage der Menschen oft besser als zu anderen Jahreszeiten. Insbesondere für zu Schwermütigkeit neigenden Menschen hat der Sommer geradezu heilende Kraft. Man kann gut Ausflüge machen, den Garten pflegen und viele sonstige Dinge tun, die in den anderen Jahreszeiten kaum oder gar nicht möglich sind. Solche Beschäftigungen lenken gut von trüben Gedanken ab. Doch nun werden die Tage wieder kürzer, das Wetter schlechter und vor allem ältere Menschen ...
> lesen
01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) hat am 1. September 2005 mit einer Ersatzvornahme eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinien verfügt und damit festgelegt, in welchen medizinisch notwendigen Fällen Trink- und Sondennahrung - enterale Ernährung - zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden kann. Diese Richtlinien treten am 1. Oktober 2005 in Kraft. Damit wurde einem lange währenden Streit mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss ein Ende ...
> lesen
01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) ist wegen der Verquickung mit dem Beihilferecht keine „reine“ private Krankenversicherung. Änderungen der Beihilfevorschriften des Bundes haben somit grundsätzlich Auswirkungen auf die Erstattungstarife der KVB. Was viele nicht wissen: Da die Beihilfevorschriften zum Anfang des Jahres 2005 den GKV-Regularien angepasst worden sind, können seither Aufwendungen für Arzneimittel nur noch dann von der KVB bezuschusst werden, wenn diese auch ...
> lesen
01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Wie viele Anfragen und auch die Diskussion in Internetforen zeigen, herrscht bei vielen Ärzten immer noch Unklarheit darüber, ob eine IGeL-Leistung bei pathologischem Befund zur Kassenleistung wird. Auch ist häufig nicht klar, ob mit einer IGeL-Leistung verbundene Leistungen anderer Ärzte (zum Beispiel Laboruntersuchungen, Histologie) ebenfalls IGeL-Leistungen sind.
> lesen
01.10.2005 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Im alten EBM waren Gesprächs- bzw. Erörterungsleistungen für Hausärzte bei einer Mindestdauer von zehn Minuten in der Regel nach den Nrn. 10 und 17 abzurechnen. Die Transcodierungslisten benennen für die Nrn. 10 und 17 EBM-alt die Nr. 03120 EBM-neu (für Kinderärzte die Nr. 04120). Daher gehen die meisten Ärzte - nicht ganz zutreffend - davon aus, dass zur Berechnung der Nr. 03120 unbedingt eine Erörterung von mindestens zehn Minuten Dauer erforderlich ist.
> lesen
01.09.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeits- und Plaubiltätsprüfung
Frage:
„Nach Abschluss des ersten Quartals mit Abrechnung nach dem neuen EBM haben wir unsere Abrechnung überschlagen und stellen fest, dass wir mit der Prüfung nach Zeitprofilen keine Probleme haben werden. Auch Wirtschaftlichkeitsprüfungen der Behandlungsweise haben wir nicht zu befürchten, da wir immer im oder gering unter dem Fachgruppendurchschnitt liegen. Somit waren wir der Auffassung, dass eine detaillierte Prüfung unserer Abrechnung nicht erfolgen wird. Ein Kollege behauptete ...
> lesen
01.09.2005 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Frage:
„Die dopplersonographische Untersuchung der Venen oder Arterien habe ich bisher mit einem ´Taschendoppler´ durchgeführt und im alten EBM mit der Nr. 666 abgerechnet. Kürzlich habe ich von einem Kollegen gehört, dass ich diese Untersuchung jetzt mit der Nr. 33061 abrechnen kann. Stimmt das?“
> lesen
01.09.2005 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ-Auslegung
Die „richtige“ Abrechnung der Leichenschau ist nach wie vor heiß umstritten. Darf eine Besuchsgebühr nach Nr. 50 GOÄ neben der Leichenschau nach Nr. 100 GOÄ berechnet werden? Die Bundesärztekammer (BÄK) und die meisten Landesärztekammern lehnen dies ab, waren jedoch früher anderer Auffassung. Auslöser dieses Sinneswandels waren zwei erstinstanzliche (!) Urteile der Amtsgerichte (AG) Oberhausen (Az: 37 C 79/98) und Herne-Wanne (Az: 2 C 380/98).
> lesen
01.09.2005 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Frage:
„Wir betreuen in einem Pflegeheim auch ältere Patienten, die mit einem Dauerkatheter versorgt sind. Bei einigen dieser Patienten inkrustieren die Katheter relativ häufig. Wir schicken dann auch qualifizierte Mitarbeiter zum Katheterwechsel in das Pflegeheim. Welche Berechnungsmöglichkeiten gibt es nach dem neuen EBM?“
> lesen