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· Nachricht · Auftragsbeschaffung

Kita-Ausbau: Bund stellt von 2017 bis 2020 mehr als 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung

| Der Kita-Ausbau bliebt ein interessantes Marktbetätigungsfeld. Am 29.06.2017 ist das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Es ist rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft getreten und enthält für die Jahre 2017 bis 2020 ein Fördervolumen von über 1,1 Mrd. Euro. Der Bund will gemeinsam mit den Ländern damit 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter sechs Jahren finanzieren. Auch die Qualität der Betreuung soll sich verbessern. |

 

Hintergrund | Mit dem Gesetz wird ein viertes Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ aufgelegt. Es regelt die Finanzierung von 100.000 zusätzlichen Plätzen in Kitas, Kindergärten und bei Pflegeeltern. Im Unterschied zu bisherigen Programmen umfasst das neue Investitionsprogramm nicht nur Plätze für unter dreijährige Kinder, sondern für alle Kinder bis zum Schuleintritt. Der Bund stockt für den Ausbau der Betreuungsplätze das Sondervermögen „Kinderbetreuungsausbau“, das 2007 eingerichtet wurde, um gut 1,1 Mrd. Euro auf. Davon stehen in diesem Jahr 226 Mio. Euro zur Verfügung, in den Jahren 2018 bis 2020 jeweils 300 Mio. Euro. Parallel dazu haben Länder, Kommunen und sonstige Träger einen Eigenanteil von mindestens 46 Prozent zu leisten.

 

Über den quantitativen Ausbau hinaus soll mit dem Investitionsprogramm auch die Qualität der Betreuungsangebote verbessert werden. Förderfähig sind vor allem Investitionen, die der Bewegungsförderung, der Gesundheitsversorgung und der Umsetzung von Inklusion dienen.

 

Weiterführender Hinweis

  • Das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ finden Sie auf pbp.iww.de → Abruf-Nr. 194871
Quelle: ID 44768229