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  • · Nachricht · Blitzlicht Mandatspraxis

    „Irrlichternde“ Anwälte: So bringen Sie Struktur ins Chaos

    | Manchmal machen es einem im Familienrecht auch die gegnerischen Kollegen schwer. Gerade angesichts der Komplexität familienrechtlicher Mandate sollte in der Korrespondenz darauf geachtet werden, dass die verschiedenen Folgesachen und Probleme möglichst strukturiert und zielführend bearbeitet werden. Leider gelingt dies nicht immer. |

     

    • Beispiel

    Die Anwältin der Ehefrau (RAin) vermischt ohne Unterlass sämtliche Folgesachen gerichtlich wie außergerichtlich, dem Anwalt des Ehemannes (RA) ist die Zuordnung einzelner Schriftsätze und außergerichtlicher Schreiben zu den einzelnen Folgesachen kaum möglich. Seine Bitte, nicht ständig alles zu vermischen und möglichst konsequent dort vorzutragen, wo es hingehört, ins Gerichtsverfahren oder in die außergerichtliche Korrespondenz, ignoriert die RAin. Der RA dagegen sehnt sich nach einer geordneten Korrespondenz. Was kann er tun?

     

    Hauß hat formuliert, dass das anwaltliche Mandat in Trennungs- und Scheidungsfällen gekennzeichnet ist durch ein komplexes System wechselseitiger Abhängigkeiten. Wer in diesem System zielführend und damit auch gewinnbringend arbeiten will, sollte systematisch, planvoll und präzise, also mithin strukturiert, arbeiten (Anwalts-Handbuch Familienrecht Kapitel A Rn. 2).