01.03.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Bisphenole werden bei der Produktion verschiedenster Kunststoffe des Alltagslebens verarbeitet - unter anderem sind sie auch Bestandteil von Dentalkunststoffen. Werkstoffe wie Bisphenol-A, Bis-GMA, Bis-DMA und andere verwandte Moleküle stehen unter anderem im Verdacht, eine signifikant hohe embryotoxische teratogene Wirkung über ein breites Konzentrationsspektrum hervorzurufen [1]. Besonders bei Versiegelungslacken sind in vitro auch östrogen-ähnliche Effekte bekannt. Eine US-Studie hatte ...
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01.03.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Die ätherischen Öle Thymol, Menthol, Eukalyptol und Methylsalicylat verringern signifikant die Entstehung von Plaque und Gingivitis, wie Stoeken et al. in einer Meta-Analyse von elf Studien mit mehr als 2.800 Patienten zur Wirksamkeit von Mundspülungen mit ätherischen Ölen dokumentieren [1].
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01.03.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Schweizer Wissenschaftler untersuchten in einer Studie die Abtragseffizienz dreier neuer Küretten mit sogenannter Schneidekanten-Erhaltungs-Technologie. Die Sterilisation scheint ein wichtiger Faktor für die Abstumpfung der Küretten zu sein. Zwei Küretten (Titan S®/Deppeler und XP®/American Eagle) verfügen über eine Titannitrid-Beschichtung; die andere (EverEdge®/HuFriedy) ist nicht beschichtet, wird allerdings aus kryogen vergütetem Stahl gefertigt.
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01.03.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Plasma vermag Karies verursachende Bakterien in der fibrösen Zahnstruktur unter der Schmelzschicht zu entfernen. Es könnte eine effektive und weniger schmerzvolle Alternative zum Zahnarztbohrer sein, urteilen Wissenschaftler aus Leipzig und Homburg. Sie setzten mit Bakterien besiedelte Molaren für 6, 12 oder 18 Sekunden dem kalten Plasma mit Temperaturen um die 40 Grad aus. Je länger das Dentin mit Plasma bestrahlt wurde, desto größer war die Reduzierung der Zahl der Bakterien.
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01.03.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Eine Pilzbesiedlung der Zahnprothesen ist keineswegs selten. Bis zu 50 Prozent der Prothesenträger sollen davon betroffen sein. Auch die Bildung von Biofilmen ist ein Problem. US-amerikanische Wissenschaftler testeten deshalb Prothesen-Basismaterialien, die latent Arzneiwirkstoffe abgeben können - und die auch wieder „aufgeladen“ werden können.
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26.01.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Die Ergebnisse einer Studie von Scholz et al. verdeutlichen, dass okklusale Hypomochlien keinen distraktiven Einfluss auf das Kiefergelenk ausüben, sondern bei Verhinderung einer Protrusion sogar zu einer unerwünschten Kompression des Gelenks führen k önnen.
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26.01.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Fehlerreport
Zum Jahresende wurde die US-amerikanische Firma Sci-Dent von der US-Gesundheitsbehörde FDA wegen Verstößen gegen Qualitätssicherungsmaßnahmen bei der Produktion von dentalen Injektionsnadeln angemahnt. Es handelt sich nicht, wie andernorts berichtet, um eine deutsche Firma: Der Firmensitz Hamburg liegt im US-Staat New York! Weitere Informationen finden Sie am Ende des Dokuments.
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26.01.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Damit die richtige Zahnputztechnik dem Benutzer effektiv nahe gebracht werden kann, stellt Procter & Gamble jetzt auch eine Lern-CD zur Verfügung. Diese bietet eine multimediale Anleitung zur systematischen Zahnputztechnik mit der Elektrozahnbürste und zur Auswahl der geeigneten Aufsteckbürsten - ein effektives Hilfsmittel für das Praxisteam, das die Kommunikation mit dem Patienten fördert. Die mehrsprachige Lern-CD kann kostenlos online unter www.oralbprofessional.com/de bezogen werden.
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26.01.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Eine Parodontitis ist eine bakterielle Infektion. Hat man diese mit allen heute möglichen Mitteln und Therapieschritten behandelt, ist der Patient nicht als „dauerhaft gesund“ einzustufen. Er wird für immer das Risiko tragen, einen erneuten aktiven Schub und damit einhergehenden Attachment-Verlust zu erleiden. Nach heutigem Wissenstand ist die regelmäßige Keimreduktion in der post-therapeutischen Nachsorge die einzige Möglichkeit, dieses Patientenklientel auf lange Sicht parodontal ...
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26.01.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Materialkunde
Komposite auf Siloran-Basis zeichnen sich durch eine vergleichbar geringe Polymerisations-Schrumpfung von unter einem Prozent aus. Das reduziert die Polymerisations-Spannung erheblich und minimiert zahlreiche klinische Risiken bei Füllungen. Auch ein experimentelles fließfähiges Siloran-Komposit zeigte im Vergleich zu marktüblichen fließfähigen Kompositen auf Methacrylat-Basis deutlich niedrigere Polymerisations-Schrumpfung und Höckerverformungen.
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