26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Mini-Implantate
In einer aktuellen Literaturübersicht wird durchmesserreduzierten Implantaten mehrheitlich eine Überlebensrate zwischen 95 und 100 Prozent im Langzeiteinsatz bestätigt. Die Erfolgsquote ist somit mit den Ergebnissen bei konventionellen Implantaten vergleichbar. Als die zwei wichtigsten Indikationen für Mini-Implantate nennen die Autoren die Fixierung von Prothesen, insbesondere im Unterkiefer, und den Einsatz bei geringem Knochenangebot.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Dentalkunststoffe
Mehr als 500 Millionen direkte Restaurationen werden jedes Jahr weltweit vorgenommen. Bei 55 Prozent werden dafür Komposite oder Kompomere verwendet, bei 45 Prozent Amalgam. Laut der Metastudie von Dr. med. dent. Siegward D. Heintze und Kollegen lag die Erfolgsquote der Kompositrestaurationen nach zehn Jahren noch bei 90 Prozent. Demnach liegt sie genauso hoch wie die von Amalgamfüllungen, so die Autoren.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Vollkeramiksysteme
Türkische Wissenschaftler halten die Vollkeramiksysteme Finesse ® und Zirkonzahn ® für unbedenklich hinsichtlich der Biokompatibilität. Die anderen Vollkeramik-Lösungen In-Ceram Alumina ® , In-Ceram Zirconia ® , Turkom Cera ® und IPS e.max ® sollten ihrer Meinung nach nicht als vollkommen biokompatibel eingestuft werden.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Hybridkomposite
Das lichthärtende Multi-Hybridkomposit x-tra fil ® zeigte in einer klinischen Split-mouth-Studie nach 20,5 Monaten Funktionszeit eine höhere Effektivität im Vergleich zu dem chemisch härtenden Hybridkomposit Alfacomp ® des gleichen Herstellers VOCO. Daher sollte x-tra fil ® für rationell zu verarbeitende zahnfarbene direkte Restaurationen bevorzugt werden, empfiehlt Dinh Quoc-Viet Nguyen von der Universität Witten/Herdecke.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Prothetik
Dentale Magnet-Attachments gelten weithin als korrosionsanfällig. Eine türkische Studie zeigte, dass geschlossene Systeme widerstandsfähiger gegen Alterungsprozesse sind als die getesteten offenen Systeme.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Glasionomerzement
Der nanogefüllte, selbstadhäsive Schutzlack G-Coat plus ® soll Glasionomerzemente gerade im Molarenbereich während deren Reifephase, in der sie endgültig aushärten, vor Bruch und Abrieb schützen. Das funktioniert aber nicht bei allen Glasionomerzementen, fand eine niederländische Forschergruppe im Rahmen einer Kurzzeitstudie heraus.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Keimreduktion
Eine Studie der Universität Greifswald untersuchte die Effektivität des Acti-Des-blue ® -Verfahrens zur Sanierung des kontaminierten Wasserreservoirs von Zahnarztstühlen. Als Fazit lässt sich ableiten, dass das Acti-Des-blue-Verfahren bei starker Biofilmbelastung der Dentaleinheiten nicht in der Lage ist, die mikrobielle Belastung so weit zu reduzieren, dass die Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Produkttest
Im Praxistest gaben Leser des ZR den Ultraschalleinheiten EMS Piezon Master 600 bzw. 700 durchgehend sehr gute Bewertungen. Bei dem Piezon Master handelt es sich um eine unabhängige Ultraschall-Basiseinheit. Hauptanwendungsgebiete sind sub- und supragingivales Scaling und Entfernen von Biofilm, aber auch Implantatreinigung und Endo-Anwendungen werden von den Testpraxen genannt.
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26.11.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Fallbericht
Bei Patienten mit Erkrankungen des Knochenstoffwechsels und entsprechender Medikation entstehen Veränderungen des Alveolarknochens und Parodontiums. Zur kieferorthopädischen Behandlung bei Bisphosphonat-Einnahme liegen derzeit keine Empfehlungen vor. Kieferorthopäden der Universität Mainz zeigen an einem Fallbeispiel, dass orthodontische Zahnbewegungen, zumindest unter niedrigdosierter Bisphosphonat-Therapie, möglich sind. Die Behandlung sollte mit sehr geringen Kräften unter engmaschigem ...
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13.11.2012 · Nachricht aus ZR · Zahnmedizin
Berichte über Titanunverträglichkeiten wurden lange als psychosomatische Phantastereien abgetan – schließlich gilt Titan als vorbildlich biokompatibel. Doch die Hinweise mehren sich, dass Titanpartikel im umliegenden Körpergewebe Entzündungsreaktionen anstoßen, die sich chronifizieren können. Solche Partikel mit Durchmessern zwischen 1 und 10 µm werden grundsätzlich in die Umgebung von Titanimplantaten abgegeben und können bei entsprechender Disposition des Patienten eine ...
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