21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Mundhygiene
Bereits im April 2011 berichtete der „Zahnmedizin Report“ über eine Studie der Universität Gießen zur Mundhygiene, bei der die Eindeutigkeit überraschte, mit der die einfache Fones-Technik besser abschnitt als die komplexe Bass-Technik. [1] Der interdisziplinäre Ansatz sowie das hohe Niveau der Arbeit brachten der Autorin, Dipl.-Psych. Daniela Harnacke, auch den „Sabine Grüsser-Sinopoli-Preis“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie ein.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Umweltchemikalie
Forscher der Universität Bonn wiesen in Experimenten an Gewebeproben von Mäusen und Menschen nach, dass Bisphenol A die Kalzium-Kanäle in den Zellmembranen blockiert, wodurch etwa die Kontraktion von Herzmuskelzellen, die Aktivität von Enzymen und die Kommunikation der Nervenzellen untereinander gesteuert wird. Ähnlich wirken Medikamente, die bei Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen verabreicht werden.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Schmelzstörungen
Wie häufig die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) in Deutschland und anderen Ländern vorkommt, ist bislang unbekannt. Pionierarbeit leisteten Zahnmediziner aus Greifswald. Im Rahmen ihrer Promotion untersuchte die Zahnärztin Marina Agathi Petrou von der Universität Greifswald erstmals Greifswalder Grundschulkinder und führte Vergleichsuntersuchungen in drei Großstädten durch.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Vitamine
Eine schmerzhafte Knochenerweichung (Osteomalazie) oder eine Rachitis können bekanntermaßen auf ein Vitamin-D-Defizit zurückgeführt werden. Eine englische Untersuchung zeigte nun, dass möglicherweise – direkt oder indirekt – auch der periodontale Knochenverlust im apikalen und marginalen Bereich und auch eine periapikale zementale Dysplasie weitere Auswirkungen eines ernsten Vitamin-D-Mangels sein können. Ein Vitamin-D-Mangel werde insbesondere in der nördlichen Hemisphäre oftmals ...
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Materialfehler
Skeptiker sehen bei Kronen/Brücken mit Zirkoniumdioxidgerüst ein deutlich höheres Ausmaß an Abplatzungen der Verblendkeramik („Chipping“) im Vergleich zu klassischen Edelmetall-Restaurationen. Es stellt sich die Frage, ob dies wirklich der Fall ist. Zur Beantwortung dieser Frage benötigt man klinische Daten, die aber erstaunlicherweise für Metallkeramik nur sehr spärlich vorhanden sind. Insbesondere für Nichtedelmetall-Legierungen ist die Datenlage sehr unbefriedigend, bemängelt ...
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Ästhetische Versorgung
Porzellan-Veneers haben eine kumulative Überlebensrate von 95,7 Prozent nach fünf Jahren in situ. Diese Zahlen ermittelten Layton et al. in einer Meta-Analyse aus mehreren Kohortenstudien. Die Überlebenszeit der Veneers nach 10 Jahren schwankt von 64 bis 95 Prozent. Das beste Ergebnis erzielen Restaurationen, die direkt an Schmelz geklebt werden.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Studienmängel
Aktuell gibt es keine robuste Evidenz für den Einsatz von Lasern als Ergänzung zur chemo-mechanischen Desinfektion von infizierten Wurzelkanälen. Dies bedeutet nicht, dass die Laserbehandlung unwirksam wäre – nur mit den vorhandenen (unzureichenden) Studien lässt sich das nicht nachweisen, schreiben Wissenschaftler der Universität Malmö.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Keratoprothese
Wenn die Augen-Hornhaut irreversibel zerstört ist, kann man Patienten eine „künstliche Hornhaut“ – eine Keratoprothese – einsetzen. Allerdings ist es nicht möglich, einfach eine Glasscheibe in die Hornhaut einzusetzen, da dieses nicht-biologische Material sich nicht fest mit dem Körpergewebe verbindet und schnell abgestoßen wird. Trotz modernster Technologie und Materialbeschichtungen wird deshalb die vor über 50 Jahren durch Strampelli entwickelte Osteo-Odonto-Keratoprothese mit ...
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Kariesprävention
Eine nicht abtragende (subablative) Bestrahlung mit Low-Level-Er:YAG-Laserlicht kann einer Schmelzdemineralisierung durch eine Verlangsamung der Schmelzdiffusion vorbeugen, schreiben chinesische Wissenschaftler.
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21.12.2012 · Fachbeitrag aus ZR · Kariesdiagnostik
Im Rahmen einer In-vivo-Studie wurden an der Ludwig-Maximilians-Universität München Approximalläsionen mit dem DIAGNOcam ® -Verfahren untersucht. Die jetzt vorliegende Zwischenauswertung zeigt nach Ansicht von PD Dr. Jan Kühnisch, dass mit der DIAGNOcam diagnostische Aussagen getroffen werden können, die zum Röntgen äquivalent sind.
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