01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Honorarforderungen
Mit Ablauf des Jahres 2004 können unter normalen Umständen keine Honorarforderungen aus zahnärztlicher Behandlung verjähren. Aufgrund des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes wurde die Verjährungsfrist für Honorarforderungen von zwei auf drei Jahre verlängert. Honorarforderungen, die im Jahr 2001 entstanden sind, verjährten noch nach der alten Frist, also bereits mit Ablauf des Jahres 2003 (Ausnahme: Diese Fristen waren bzw. sind gehemmt oder unterbrochen). Für Forderungen, die nach dem ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Aktuelle Rechtsprechung
Erhalten Kassenpatienten eine Heilbehandlung zur Beseitigung der Folgen eines (zahn)ärztlichen Behandlungsfehlers oder auch eines (Verkehrs-)- Unfalls, erfolgt diese normalerweise im Rahmen des Systems der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Nicht immer hält das GKV-System jedoch die Leistungen bereit, die zur Behebung der Verletzungsfolgen notwendig sind. Hier stellt sich die Frage, ob nicht auch der Kassenpatient über die GKV-Leistungen hinaus die medizinisch mögliche und sinnvolle ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Spekulationsgeschäfte
Im Zusammenhang mit der Besteuerung von Gewinnen aus Spekulationsgeschäften jagt derzeit ein Urteil das andere. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu wahren. Nachfolgend haben wir daher für Sie den Stand der Dinge - geordnet nach Themen und Zeiträumen - aufgelistet. Lesen Sie, was im Einzelnen gilt und was Sie jetzt unternehmen sollten, um zuviel gezahlte Steuern zurückzuholen, bzw. wie Sie sich umstrittene Erstattungsansprüche sichern.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Betriebs-Kfz
Zahnärzte können auf Grund eines Urteil des Bundesfinanzhofs vom 3. Oktober 2003 (IV R 13/03) ein Kfz bereits bei einer beruflichen Nutzung von mehr als zehn Prozent als gewillkürtes Betriebsvermögen behandeln (siehe hierzu "Zahnärzte Wirtschaftsdienst" Nr. 1/2004, S. 5, und 2/2004, S. 1). Dabei muss dann allerdings der private Nutzungsanteil entweder nach der Fahrtenbuchmethode oder - wie üblich - nach der "Ein-Prozent-Regelung" versteuert werden.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Arztrecht
Das einem Zahnarzt in einem Praxisübernahmevertrag auferlegte Verbot, im Umkreis von zehn Kilometern eine eigene Praxis zu betreiben, kann sittenwidrig sein. Eine solche Klausel verletzt den Verkäufer der Praxis unangemessen in seinem durch Artikel 12 Abs. 1 Grundgesetz geschützten Recht auf freie Berufsausübung. Dies geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 30. September 2004 (Az: 19 U 34/04) hervor.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Leserforum
"Meine Bank hat mir in einem Schreiben lapidar mitgeteilt, dass sie nicht mehr bereit ist, den Kontokorrentkredit auf dem Geschäftskonto zu den bisherigen Bedingungen zu verlängern. Sie verlangt nun als zusätzliche Kreditsicherheit eine Bürgschaft meiner Frau. Angeblich hat sich meine Kreditwürdigkeit verschlechtert. Wie kann die Bank dazu kommen und wie kann ich mich dagegen wehren? Ich bin nicht bereit, zusätzliche Sicherheiten beizubringen!"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Kooperationen
Bis zum In-Kraft-Treten des § 16 Abs. 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) am 1. Januar 2002 war der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf eines Praxisanteils nur steuerbegünstigt, sofern kein Gestaltungsmissbrauch vorgelegen hat. So lautet ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 9. September 2004 (Az: IV R 11/03), in dem es um das so genannte "Zwei-Stufen-Modell" ging.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Steuererklärung
Als Zahnarzt können Sie Ihren Gewinn für das Jahr 2004 in Form und Umfang wie bisher formlos gemäß § 4 Absatz 3 Einkommensteuergesetz ermitteln. Das wegen seiner Kompliziertheit umstrittene neue Formular zur Einnahme-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR) soll überarbeitet, vereinfacht und erst für 2005 verbindlich eingeführt werden. Das hat die Finanzministerkonferenz der Bundesländer beschlossen.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Gesetzesänderungen
In der letzten Ausgabe des "Zahnärzte Wirtschaftsdienst" haben wir aufgezeigt, welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten sich mit Blick auf bevorstehende Steueränderungen vornehmlich im betrieblichen Bereich anbieten. Lesen Sie nachfolgend, was Sie zum Jahreswechsel rund um die Themen Steuern, Finanzen und Sozialversicherung sonst noch wissen sollten und welcher Handlungsbedarf sich daraus jetzt oder im nächsten Jahr ergibt.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus ZP · Steueranmeldung
Steuern müssen Sie nicht sofort begleichen, wenn sie eigentlich fällig sind (Steuertermin), vielmehr können Sie die gesetzlich gewährte Schonfrist nutzen. Fallen die Termine auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag, darf die Zahlung sogar am nächsten Werktag erfolgen. Damit Sie Ihre Zahlungstermine im Griff haben, haben wir für Sie die wichtigsten Termine in einem Steuerkalender 2005 zusammengefasst.
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