01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisführung
Derzeit ist auf Grund der aktuellen Rahmenbedingungen zunehmend festzustellen, dass auch Zahnarztpraxen wirtschaftliche Not verspüren. Für Zahnärzte, die in diese Lage geraten bzw. zu geraten drohen, ist das Insolvenzverfahren häufig eine große Unbekannte. Der folgende Beitrag erläutert Ihnen daher die Voraussetzungen und Möglichkeiten eines Insolvenzverfahrens in seinen wesentlichen Zügen, das in bestimmten Fällen ein Ausweg aus der Misere sein kann.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Arztrecht
Lässt sich ein Patient für ihn angefertigte Veneers einsetzen, nachdem er sie optisch überprüft hat, so hat der Zahnarzt Anspruch auf die entsprechende zahnärztliche Vergütung. Der Patient kann die Bezahlung der Rechnung dann nicht mehr mit der Begründung ablehnen, die Farbgebung sei nicht so wie vereinbart. Dies hat das Landgericht Hamburg mit Urteil vom 23. Juni 2005 (Az: 323 S 20/04) rechtskräftig entschieden.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Kfz-Kosten
Wenn Sie mit Ihrem geleasten Betriebs-Pkw auf einer Privatfahrt einen Unfall verursachen und der Leasing-Gesellschaft den Schaden aus eigener Tasche ersetzen müssen, können Sie diese Zahlungen als Betriebsausgabe abziehen. Das hat das Finanzgericht (FG) Köln (Urteil vom 8.12.2004, Az: 14 K 2612/03) in folgendem Fall entschieden: Ein Trainer hatte seinen geleasten Pkw als Betriebsfahrzeug behandelt und die Raten in seiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Betriebsausgaben angesetzt. Die ...
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Arbeitsrecht
Arbeitnehmer/innen in Elternzeit können im Laufe der Elternzeit ihre Arbeitszeit nach § 15 Absatz 5 bis 7 Bundeserziehungsgeldgesetz verringern. Das ist auch zulässig, wenn sie zunächst nur die völlige Freistellung von der vertraglichen Arbeit in Anspruch genommen und keine Verringerung der Arbeitszeit vereinbart haben.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Honorar
Auf Grund einer Bekanntmachung der Deutschen Bundesbank wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2005 an der so genannte Basiszins reduziert, wodurch sich die Verzugszinsen gemäß § 288 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verringern. Nunmehr beträgt der Verzugszins bei Geschäften mit Verbrauchern 6,17 Prozent (vorher 6,21 Prozent), im übrigen Rechtsverkehr 9,17 Prozent - jeweils bezogen auf ein Jahr.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Kindergeld
Eine gute Nachricht für Eltern volljähriger Kinder in Berufsausbildung: Die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung zählen nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 11. Januar 2005 (Az: 2 BvR 167/02) nicht zu den Einkünften des Kindes. Das heißt: Eltern von Kindern, deren Einkünfte und Bezüge bislang über der kindergeldschädlichen Grenze lagen, können nachträglich auf Kindergeld hoffen.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisentwicklung
Das Betriebswirtschaftliche Rechenzentrum für Zahnärzte (BRZ) in Münster hat unlängst in Kooperation mit dem Weiterbildungsinstitut INPEX Consult eine schriftliche Betriebklimaanalyse in Zahnarztpraxen durchgeführt. Ziel der Befragung war es unter anderem, herauszubekommen, ob es einen Zusammenhang zwischen Aspekten der Arbeitssituation - wie zum Beispiel dem Gruppen- bzw. Betriebsklima - oder dem Vorgesetztenverhalten in Zahnarztpraxen und Fehlzeiten oder der negativen Bewertung des ...
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Familienrecht
Die Zahl der Ehescheidungen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Im letzten vom Statistischem Bundesamt erfassten Zeitraum das Jahres 2003 wurden bereits knapp 214.000 Ehen geschieden. Nach dem derzeitigen Stand wird rein statistisch gesehen früher oder später beinahe jede zweite (!) Ehe geschieden. Immer häufiger müssen auch (Zahn-)Ärzte die Folgen von Trennung und Scheidung bewältigen. Aus finanzieller Sicht stellen sich dann immer wieder - mitunter existenzielle - ...
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Betriebsausgaben
Ein Zahnarzt kann ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich nicht geltend machen, wenn in der Praxis ein Schreibtischarbeitsplatz zur Verfügung steht. Mit diesem Urteil vom 7. April 2005 (Az: IV R 43/03) bestätigt der Bundesfinanzhof (BFH) die Entscheidung der Finanzverwaltung und des Finanzgerichts.
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01.08.2005 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisentwicklung
Im ersten Teil des Beitrages in der letzten Ausgabe wurden die Grundlagen des Leasings mit seinen Vor- und Nachteilen für den Zahnarzt bzw. Praxisinhaber erläutert. Eine zentrale Frage bei der Abwägung pro oder contra Leasing ist, ob der Zahnarzt das Leasing steuerlich zu seinem Vorteil nutzen, respektive die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen kann. Denn nur wenn die betriebswirtschaftlichen
und
steuerlichen Vorteile genutzt werden, lohnt sich ein Finanzierungsleasing. In welchen ...
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