08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Praxismarketing
Wieder einmal haben die Gerichte bestätigt, dass ein Zahnarzt keine Leistungen gratis erbringen oder anbieten darf. So untersagte das Landgericht (LG) Stade einer Zahnarztpraxis, „50+ Patienten“ anhand abgeformter Zähne kostenlos einen exklusiven s „Vitalitätsplan“ zu erstellen und damit zu
werben (Urteil vom 25. Juni 2015, Az. 8 O 37/15, Abruf-Nr. 145256 ). Zudem verurteilte das LG Stuttgart einen Zahnarzt dazu, nicht mehr für eine kostenlose Zahnreinigung in seiner Praxis zu ...
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Angestellte Zahnärzte
Bislang sind angestellte Zahnärzte gegenüber Vertragszahnärzten in mehrerlei Hinsicht benachteiligt. So konnte zum Beispiel bislang nur für den Vertragszahnarzt selbst ein Vertreter bestellt werden. Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) greift eine Reihe dieser Ungleichbehandlungen auf und schließt einige Lücken.
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · GEMA-Gebühr
Für die Wiedergabe von Radiomusik im Wartezimmer ist keine Gebühr mehr an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) zu zahlen. Dies bestätigte vor kurzem der Bundesgerichtshof (BGH) rechtsverbindlich (Urteil vom 18. Juni 2015, Az.
I ZR 14/14, Abruf-Nr. 144844 ). Ein ZWD-Leser fragte nun: Können Praxisinhaber bereits gezahlte GEMA-Beiträge wieder zurückfordern?
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Arbeitsrecht
Immer wieder gibt es Fälle, bei denen Zweifel an der behaupteten Arbeitsunfähigkeit eines Mitarbeiters bestehen. Dies ist ärgerlich, weil der Zahnarzt durch die Pflicht zur Entgeltfortzahlung wirtschaftlich belastet wird. Trotzdem sollte er nicht voreilig vor Gericht ziehen, da der Ausgang eines Prozesses eher ungewiss ist. Es gibt wirkungsvollere Alternativen, Zweifeln über die Arbeitsunfähigkeit eines Mitarbeiters nachzugehen.
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Ausländische Kollegen
Viele Zahnärzte aus dem Ausland kommen nach Deutschland, um hier ihren Beruf auszuüben. Bislang wurde nur die fachliche Gleichwertigkeit geprüft, Sprachkenntnisse wurden nur am Rande berücksichtigt. Dies erstaunt umso mehr, als Zahnärzte relevante Gesetze und Richtlinien kennen und befolgen müssen – etwa im Qualitätsmanagement. Zudem müssen sie Patienten aufklären und dabei einwandfrei verstanden werden.
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Sozialrecht/Arbeitsrecht
Der seit dem 1. Januar 2015 geltende Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro ist den meisten bekannt. Wussten Sie aber, dass Sie als Zahnarzt auch für den Mindestlohn in einem von Ihnen beauftragten Fremdlabor haften können? Hintergrund ist das Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG).
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Video-Aufklärung
Zahnärzte müssen ihre Patienten aufklären, denn nur der aufgeklärte Patient ist imstande, die notwendige Einwilligung zur Durchführung der zahnmedizinischen Behandlung zu erteilen. Ohne eine wirksame Einwilligung ist der zahnärztliche Eingriff rechtlich als Körperverletzung und damit als Straftatbestand zu werten. Moderne Zahnarztpraxen gehen inzwischen dazu über, Patienten mittels Videofilm vor einem Eingriff aufzuklären. Schön und gut, aber: Ist dies rechtlich überhaupt zulässig?
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Interdisziplinäres
Das Potenzial der Zahnarztpraxis kann genutzt werden, um die Teilnehmerrate an der Darmkrebsfrüherkennung zu steigern, denn Zahnärzte sind die Ärztegruppe mit der höchsten Patientenfrequenz.
> lesen
08.09.2015 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisorganisation
Vor rund zwei Jahren ist das viel diskutierte Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Neben dem ohnehin zweifelhaften Bedarf an der neuen Vorschrift wird das Gesetz in der Praxis zahlreiche Fragen offenlassen und somit viele Gerichte beschäftigen. Ein – etwas verstecktes – Detail wird für erheblichen Verwaltungsaufwand sorgen und könnte sich als wahres Pulverfass erweisen: Es geht um die Pflicht zur Aushändigung von Aufklärungsunterlagen an den Patienten. Hierzu beantworten wir die 6 ...
> lesen
04.09.2015 · Nachricht aus ZP · Haftung
Empfiehlt ein Vertreter einem gesetzlich Versicherten den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV), besteht eine intensive Beratungs- und Dokumentationspflicht. Macht der Vertreter dabei einen Fehler, kehrt sich die Beweislast zu seinen Lasten um und er schuldet Schadenersatz. So lautet das Resümee einer Entscheidung des OLG Hamm.
> lesen