06.07.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Zweites Rettungspaket
Die Bundesregierung hat das zweite Hilfspaket geschnürt, das die Folgen der Coronapandemie abdämpfen soll. Während im ersten Hilfspaket Zuschüsse im Vordergrund standen, setzt das zweite Rettungspaket in erster Linie auf Kredite, mit denen Betroffene den Praxisbetrieb aufrechterhalten können. Für Zahnärzte kann dabei ein Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) interessant sein.
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06.07.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Zahnarzthaftung
Eine fehlerhafte prothetische Versorgung kommt eine Zahnärztin jetzt teuer zu stehen: Sie muss einer Patientin, die nach der Behandlung eine ausgeprägte cranio-mandibuläre Dysfunktion entwickelt hatte, 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen sowie die Kosten für die notwendige Anschlussbehandlung erstatten. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts [OLG] Köln hatte die Zahnärztin eklatant gegen geltende Behandlungsstandards verstoßen (OLG Köln, Urteil vom 08.04.2020, Az. 5 U 64/16, dejure.org ...
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06.07.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Praxismarketing
Beim Praxismarketing konzentrieren sich Praxisinhaber häufig auf die externe Kommunikation via Homepage, Printmedien oder Social Media. Dem untergeordnet wird allzu oft die persönliche Kommunikation durch die Praxismitarbeiterinnen – dabei ist diese ein genauso zentraler Baustein für das Praxismarketing. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Art und Weise, ob und wie Ihre Mitarbeiterinnen Heil- und Kostenplänen (HKPs) hinterhertelefonieren. Das ist nicht nur ein Hebel für Umsätze, sondern ...
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06.07.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Honorarberichtigung
Erbringt ein Vertragszahnarzt Leistungen mit einem Instrumentarium, dessen Verwendung wegen festgestellter Hygienemängel durch eine Verfügung der zuständigen Behörde untersagt wurde, darf die KZV Honoraranforderungen auf Basis dieser Verfügung sachlich-rechnerisch richtigstellen. So hat das Sozialgericht (SG) Schwerin entschieden und damit die Klage einer Zahnärztin abgewiesen (Urteil vom 19.02.2020, Az. S 3 KA 35/18, iww.de/s3475 ).
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29.06.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Personal
Wenn stillende angestellte Zahnärztinnen oder ZFA nach der Geburt ihrer Kinder nicht gleich wieder in die Praxis zurückkehren möchten, können sie und ihre Arbeitgeber dies mittels Mutterschutzlohn für alle Seiten finanziell vorteilhaft gestalten: Das Einkommen ist in diesem Fall höher als Elterngeld. Und der Praxisinhaber kann das Gehalt von der Krankenkasse erstattet verlangen. Voraussetzung hierfür ist, dass er (rechtssicher!) ein Beschäftigungsverbot verhängt hat.
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22.06.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Mehrwertsteuer
In ihrer Überraschungsentscheidung zum Konjunkturpaket hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent zu senken. Die Änderung gilt für die Zeit von 01.07. bis 31.12.2020. Nachstehend lesen Sie, was Sie in Ihrer Zahnarztpraxis beachten müssen.
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08.06.2020 ·
Rechentools aus ZP · Downloads · Effiziente Praxisführung
In die Excel-Tabelle „Schätzung der Hygienekosten in Ihrer Praxis“, können Sie durch Eingabe Ihrer Zahlen die Hygienekosten Ihrer Praxis schätzen.
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08.06.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Kfz-Kosten
Ein mithilfe eines Computerprogramms erzeugtes Fahrtenbuch genügt den gesetzlichen Anforderungen nur, wenn nachträgliche Veränderungen an den zu einem früheren Zeitpunkt eingegebenen Daten technisch ausgeschlossen sind oder zumindest in der Datei selbst dokumentiert und offengelegt werden. Das hat das Finanzgericht (FG) Münster klargestellt (FG Münster, Urteil vom 18.02.2020, Az. 6 K 46/17 E, G, Abruf-Nr. 215736 ).
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08.06.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Wettbewerbsrecht
Zahnärzte dürfen auf ihrer Homepage nicht mit einem „zahnärztlichen Notfalldienst“ in einer Art und Weise werben, die den Eindruck erweckt, es handele sich um den öffentlich-rechtlich organisierten Notdienst. Eine solche Werbung ist irreführend und wettbewerbswidrig (Oberlandesgericht [OLG] Köln, Urteil vom 06.03.2020, Az. 6 U 140/19, dejure.org ).
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08.06.2020 · Fachbeitrag aus ZP · Wettbewerbsrecht
Zahnärztliche Werbung mit „perfekten Zähnen“ stellt nach Auffassung des OLG Frankfurt ein „unzulässiges Erfolgsversprechen“ und somit einen Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz (HWG) dar. Bei solchen Werbeaussagen von Ärzten seien Verbraucher – anders als bei „normalen“ Unternehmen – aufgrund des ärztlichen Heilauftrags wenig geneigt, von reklamehaften Übertreibungen auszugehen. Daher untersagte das OLG einer Kieferorthopädin, ihre Werbeaussagen – die Wettbewerber ...
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