07.01.2014 · Fachbeitrag aus VK · Kfz-Kaskoversicherung
1.Die Vornahme einer Gefahrerhöhung nach § 23 Abs. 1 VVG kann nur durch aktives Tun, nicht durch ein Unterlassen des VN verwirklicht
werden. 2.Der VR trägt die Darlegungs- und Beweislast für die positive Kenntnis des VN von den objektiven Umständen, die die Gefahrerhöhung begründen. Nicht erforderlich für die Anwendung von § 23 Abs. 1 VVG ist
die Kenntnis des VN von dem gefahrerhöhenden Charakter dieser Umstände. 3.Der positiven Kenntnis des VN von den objektiven Umständen ...
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07.01.2014 · Fachbeitrag aus VK · Einstweiliger Rechtsschutz
Verzögerungen der Sozialversicherungsträger bei der Versorgung eines schwerhörigen Menschen mit Hörgeräten können dazu führen, dass eine auf umgehende und effektive Versorgung ausgerichtete Eilentscheidung durch das Gericht erlassen wird. Dabei kann das Gericht den Rentenversicherungsträger verpflichten, die konkrete Auswahl des das Hörvermögen bestmöglich fördernden Hörgeräts auf den Hörgeräteakustiker zu übertragen (LSG Niedersachsen-Bremen 4.11.13, L 2 R 438/13 ER, Abruf-Nr.
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07.01.2014 · Fachbeitrag aus VK · Unfallversicherung
1.Der Verzehr nusshaltiger Schokolade, in dessen Folge ein an einer schweren Nussallergie leidendes Kind verstirbt, stellt einen versicherten Unfall dar. 2.Zur möglichen Mitwirkung einer außergewöhnlichen Nahrungsmittelallergie an den Unfallfolgen im Sinne von Nr. 3 AUB 2008. (BGH 23.10.13, IV ZR 98/12, Abruf-Nr. 133605 )
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07.01.2014 · Fachbeitrag aus VK · Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
Die unverändert fortbestehende Regelung des Leistungsausschlusses bei einer Obliegenheitsverletzung des VN in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der Berufsunfähigkeitsversicherung benachteiligt den VN unangemessen bei einer Obliegenheitsverletzung, die er zu einem 2007 eingetretenen Versicherungsfall im Jahre 2011 im Rahmen einer Nachprüfung der Berufsunfähigkeit durch den VR begeht (hier: fehlender Nachweis zumutbaren Bemühens um einen neuen Arbeitsplatz), wenn der VR seine ...
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07.01.2014 · Fachbeitrag aus VK · Tierhalterhaftpflichtversicherung
1.Die dem VR aus § 100 VVG obliegende Rechtsschutzverpflichtung wird obsolet, wenn der VN den Schaden ausgeglichen hat. 2.Der Freistellungsanspruch wandelt sich dann in einen Zahlungsanspruch gegen den VR um. Dieser ist begründet, wenn und soweit der Anspruch des Geschädigten materiell bestanden hat. (LG Dortmund 1.8.13, 2 S 5/13, Abruf-Nr. 133572 )
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18.12.2013 · Nachricht aus VK · Krankenversicherung
Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass die Wirksamkeit der Kündigung eines Krankheitskostenversicherungsvertrags durch den Versicherungsnehmer für einen volljährigen, von ihm nicht gesetzlich vertretenen Mitversicherten gemäß § 205 Abs. 6 Satz 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) nicht den Nachweis einer nahtlosen Anschlussversicherung für den Mitversicherten voraussetzt.
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09.12.2013 · Nachricht aus VK · Lebensversicherung
Der Hauptgrund, sich von seiner Lebensversicherung zu trennen, besteht in der Tilgung von Schulden. Dies ist das Ergebnis einer Befragung, die Policen Direkt in Kooperation mit dem Institute Corporate Responsibility Management der Steinbeis Hochschule Berlin durchgeführt hat. Befragt wurden dafür 584 Beschäftigte im Finanzvertrieb, darunter Makler, Vermittler, Berater, Mitarbeiter von Banken, Sparkassen und sonstige Beschäftigte.
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05.12.2013 · Nachricht aus VK · Rechtsschutzversicherung
Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die durch §§ 127, 129 VVG, § 3 Abs. 3 BRAO gewährleistete freie Anwaltswahl finanziellen Anreizen eines Versicherers in Bezug auf eine Anwaltsempfehlung nicht entgegensteht, wenn die Entscheidung über die Auswahl des Rechtsanwalts beim Versicherungsnehmer liegt und die Grenze des unzulässigen psychischen Drucks nicht überschritten wird.
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02.12.2013 · Fachbeitrag aus VK · Rechtsschutzversicherung
Die Auffassung, Verkehrsordnungswidrigkeiten seien wegen der regelmäßig relativ geringen Geldbußen, der mäßigen Bedeutung für den Betroffenen, dem allgemein geringen Umfang und ihrer Schwierigkeit generell in der unteren Skala aller Bußgeldverfahren einzustufen und daher sei eine Gebühr unterhalb der Mittelgebühr als angemessen festzusetzen, ist seit Einführung des RVG überholt (AG Saarlouis 26.4.13, 27 C 215/13, Abruf-Nr. 133534 ).
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02.12.2013 · Fachbeitrag aus VK · Hausratversicherung
Die Obliegenheit des VN, der Polizei unverzüglich ein Verzeichnis der abhanden gekommenen Sachen einzureichen (Stehlgutliste), ist keine Auskunfts- und Aufklärungsobliegenheit, sondern eine Schadenminderungsobliegenheit i.S. des § 82 VVG. Einer Rechtsfolgenbelehrung des VR in der Form des § 28 Abs. 4 VVG bedarf es deshalb nicht (Abweichung von OLG Karlsruhe 20.9.11, 12 U 89/11, Abruf-Nr. 114145 ) (OLG Köln 15.10.13, 9 U 69/13, Abruf-Nr. 133609 ).
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