08.08.2017 · Fachbeitrag aus VE · Gerichtsvollzieherkosten
Leser haben mehrere ähnliche Fälle berichtet: Der Gläubiger beantragt beim Gerichtsvollzieher (GV), dem Schuldner ohne Sachpfändung isoliert die Vermögensauskunft (VA) abzunehmen. In Modul F des amtlichen Formulars kreuzt der Gläubiger an, dass er keine Zahlungsvereinbarung wünscht. Der GV nimmt dem Schuldner die VA ab und berechnet dem Gläubiger u. a. für den Versuch der gütlichen Erledigung 8 EUR nach Nr. 208 KV GVKostG. Auf Nachfrage des Gläubigers argumentiert er, es bestehe ein ...
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01.08.2017 · Nachricht aus VE · Vermögensauskunft
Der Schuldner war nicht zum Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung erschienen. Einen Tag später legte er dem Gerichtsvollzieher ein Attest über seine Arbeitsunfähigkeit vor. Weitere Angaben enthielt das Attest nicht. Der Rechtsanwalt des Schuldners hatte dem Gerichtsvollzieher am Tag der Vermögensauskunft per Mail mitgeteilt, sein Mandant leide an einer Durchfallerkrankung und können sich nur wenige Minuten auf den Beinen halten. Auch hier fehlte es an einem Attest, das ...
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01.08.2017 · Fachbeitrag aus VE · Gläubigertaktik
Die Erfahrung lehrt: Schuldner sind oft bereit, titulierte Forderungen
gegenüber dem Gläubiger ratenweise „abzustottern“. Daher ist es taktisch klug, wenn Sie – nach Rücksprache mit dem Gläubiger – direkt nach Erlangung des Titels gegenüber dem Schuldner die Initiative ergreifen. Hierdurch lassen sich zudem mit relativ geringem Aufwand die Gebührenumsätze steigern. Dazu können Sie folgendes Musteranschreiben verwenden.
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01.08.2017 · Fachbeitrag aus VE · Vollstreckungspraxis
Unserer Leserin Katy Klöß, Rechtsfachwirtin, Anwaltskanzlei Michael Sadlo, Dresden, berichtete uns von einem ungewöhnlichen Fall. Das Besondere: Sie erhielt Unterstützung von einer Seite, von der sie es zunächst nicht erwartet hätte.
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26.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Vollstreckungspraxis
Unsere Leserin Silke Maronn, Rechtsanwaltsfachangestellte aus Hamburg, berichtet von einem Fall, der sie nicht nur klüger gemacht, sondern auch ihr Netzwerk erweitert hat: Seitdem weiß sie, wie sie den Wert von Spielzeugen, Modellen oder sonstigen Liebhaberstücken erfährt. Und noch besser: Sie weiß, wann Schuldner solche Gegenstände außerhalb der Wohnung lagern.
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26.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Immobiliarvollstreckung
Der BGH hat nun einer beliebten Gläubigertaktik, der sog. Zinsversteigerung, eine Absage erteilt. Was dies konkret bedeutet, schildert der folgende Beitrag.
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26.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Gläubigertaktik
Immer wieder sind Schuldner einer noch nicht titulierten Forderung
bereit, an der Titulierung freiwillig mitzuwirken. Das geschieht i. d. R. durch notarielle Beurkundung eines Schuldanerkenntnisses und Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung. Denn nur diese Vollstreckungsunterwerfung ermöglicht es Gläubigern später, aus der notariellen Urkunde zu vollstrecken (§§ 795, 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO). Oft stellen Schuldner ihre freiwillige Mitwirkung unter die Bedingung, dass der Gläubiger die ...
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26.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Forderungsvollstreckung
Im Rahmen der Vollstreckung gegen Schuldner, die im Bergbau beschäftigt sind, bzw. waren, sollten Gläubiger stets bedenken, dass dem Schuldner ggf. Ansprüche auf ein sog. Anpassungsgeld zustehen. Solche Ansprüche unterliegen zusätzlich neben einem evtl. Rentenbezug der Pfändung.
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18.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Insolvenz
Gläubiger können im Rahmen eines in die Insolvenztabelle eingetragenen Deliktsanspruchs nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens aufgrund eines vollstreckbaren Tabellenauszugs gemäß § 201 Abs. 2 InsO eine bevorrechtigte Lohnpfändung nach § 850f Abs. 2 ZPO beantragen. Doch was, wenn der Rechtspfleger meint, die Deliktshandlung müsse hierfür aus dem Titel selbst erkennbar sein?
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18.07.2017 · Fachbeitrag aus VE · Räumung
Gerade in der Räumungsvollstreckung versuchen Schuldner immer wieder, die bereits vollzogene Räumung dadurch zu torpedieren, bzw. wieder rückgängig zu machen, dass sie hiergegen Rechtsmittel einlegen. Der BGH hat dieses Vorgehen nun unterbunden.
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