12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadensregulierung
Bei einer Abrechnung der Reparaturkosten auf Gutachtenbasis ist von einer Ersatzfähigkeit der entsprechenden Position auszugehen, wenn ein anerkannter Kfz-Sachverständiger unter Berücksichtigung der örtlichen Gepflogenheiten zu dem Ergebnis gelangt, dass im Fall einer Reparatur in der Region bei markengebundenen Fachwerkstätten typischerweise UPE-Aufschläge und Verbringungskosten erhoben werden (LG Oldenburg 31.7.14/25.9.14, 9 S 376/14, Abruf-Nr. 143437 ).
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadensregulierung
Die Abtretung einer Forderung (hier: des durch einen Verkehrsunfall Geschädigten auf Erstattung von Sachverständigenkosten) durch einen Sachverständigen an ein Factoring-Unternehmen, das nicht über eine Registrierung nach § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 RDG verfügt, ist wegen Verstoßes gegen § 2 Abs. 2 S. 1 Fall 2 RDG in Verbindung mit § 3 RDG gemäß § 134 BGB nichtig, wenn das Factoring-Unternehmen nicht das volle wirtschaftliche Risiko der Beitreibung der Forderung übernimmt (BGH 21.10.14, ...
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Fahrverbot
Eine unkritische Würdigung der Einlassung des Betroffenen und der
Angaben seiner Zeugen rechtfertigt nicht, vom Verhängen eines Regelfahrverbots abzusehen (KG 11.7.14, 3 Ws (B) 355/14, Abruf-Nr. 143077 ).
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadensregulierung
1. Wird ein Vollmachtsformular eines Anwalts, der von einem Reparaturbetrieb empfohlen wird, in dessen Räumlichkeiten von dem Kunden
unterzeichnet, liegt in der anschließenden Übersendung der Vollmacht an den Anwalt die Abgabe eines Angebots auf Abschluss eines Anwaltsvertrags. Dabei ist unerheblich, ob dem Kunden bewusst ist, durch
seine Unterschrift eine rechtsgeschäftliche Erklärung abzugeben. 2. Hat für den Mandanten ein vollmachtloser Vertreter gehandelt und
liegen die ...
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Die erforderliche Versorgung einer eigenen Verletzung kann den Unfallbeteiligten berechtigen, sich vom Unfallort zu entfernen (BGH 27.8.14, 4 StR 259/14, Abruf-Nr. 172346 ).
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadensregulierung
Kommt es auf einem Kundenparkplatz zu einer Kollision zwischen einem rückwärts aus einer Parkbucht in Richtung auf eine Mittelgasse ausparkenden Pkw und einem im Zeitpunkt der Kollision auf der Mittelgasse (keine „Parkplatzfahrbahn“) mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Pkw, dessen Fahrer kein nachweisbares Verschulden trifft, ist die volle Ersatzpflicht des Rückwärtsausparkers gerechtfertigt (OLG Saarbrücken 9.10.14, 4 U 46/14, Abruf-Nr. 143440 ).
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Entbindungsantrag
Im Rahmen von Verkehrsordnungswidrigkeiten ist die Anwesenheit des Betroffenen in der Hauptverhandlung im Regelfall entbehrlich, wenn dieser seine Fahrereigenschaft zugestanden und erklärt hat, er werde in der Hauptverhandlung keine (weiteren) Angaben zur Sache machen. Die Anwesenheit kann in einem solchen Fall allerdings dann noch zur weiteren Sachaufklärung dienen, wenn hierfür die bloße physische Präsenz des Betroffenen, etwa zur Auffrischung des Erinnerungsvermögens des
Zeugen, ...
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Geschwindigkeitsüberschreitung
Findet nach einem notlagebedingten Überholen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein Geschwindigkeitsverstoß statt, der dadurch zustande kommt, dass der Betroffene seine Geschwindigkeit nach Wiedereinscheren auf die eigene Fahrbahn nicht wieder reduziert, sondern auf eine Regulierung durch seinen Tempomaten hofft, so liegt keine Notstandslage oder notstandsähnliche Situation (mehr) vor, es ist vielmehr wegen vorsätzlichen Geschwindigkeitsverstoßes zu verurteilen (AG Lüdinghausen ...
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · Fahrverbot
Absolviert der Betroffene eine verkehrspsychologische Schulung (hier: Prävention MobilPlus des TÜV Süd), kann das Gericht, sofern keine sonstigen Gründe entgegenstehen, von der Anordnung eines Fahrverbots
gegen Erhöhung der Geldbuße absehen (AG Landstuhl 11.9.14, 2 OWi 4286 Js 11751/13, Abruf-Nr. 143076 ).
> lesen
12.12.2014 · Fachbeitrag aus VA · In eigener Sache
Die BRAK hat beschlossen, die Gesamtdauer der von Fachanwälten zu erbringenden Fortbildungsleistungen ab dem 1.1.15 von 10 auf 15 Stunden zu erhöhen. Hiervon dürfen künftig fünf Zeitstunden im Wege des Selbststudiums absolviert werden, wenn eine Lernerfolgskontrolle erfolgt. „Verkehrsrecht aktuell“ stellt seinen Abonnenten zweimal jährlich eine Lernerfolgskontrolle in Form eines online Multiple-Choice-Testverfahrens kostenlos zur Verfügung.
> lesen