30.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Seit ewigen Zeiten kürzen die Kfz-Versicherer die Erstattungsansprüche der Kfz-Werkstätten bei Haftpflichtschäden – meist ohne Grund oder mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Und um das Ganze noch zu steigern, behaupten sie kühn, bei den Werkstätten regressieren zu können, wenn die Reparatur aus ihrer Sicht zu teuer ausgefallen ist. UE hat in einer Sonderausgabe die am häufigsten gehörten und gelesenen Behauptungen der Versicherer für Sie aufgelistet und die geltende ...
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30.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden/Schadenminderungspflicht
Es genügt, dass der Geschädigte dem Versicherer als Warnhinweis im Sinne des § 254 Abs. 2 BGB mitteilt, zur Vorauszahlung auf den Unfallschaden nicht in der Lage zu sein. Er muss nicht bereits mit dieser Mitteilung detailliert zu seinen finanziellen Verhältnissen vortragen, entschied das AG Leverkusen.
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30.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
Der Geschädigte ist beim Haftpflichtschaden nicht verpflichtet, vor Verkauf des verunfallten Fahrzeugs zum gutachterlich festgestellten Restwert den Versicherer einzuschalten (AG Stuttgart, Urteil vom 18.4.2016, Az. 45 C 5656/15, Abruf-Nr. 185561 , eingesandt von Rechtsanwältin Birgit Schwarz, Weißenhorn).
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27.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Zeigt sich nach einem Unfall und der Reparatur des Schadens ein Spätschaden, so ist der vom ursprünglichen Schadenersatzanspruch umfasst. Daran ändert auch nichts, dass das Fahrzeug zwischenzeitlich verkauft ist. Der Käufer kann sich den Anspruch abtreten lassen, entschied das AG Hamburg-Barmbek.
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25.05.2016 ·
Sonderausgaben aus UE · Kfz-Werkstätten · Reparaturkosten
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25.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Sachverständigenhonorar
Ist der Versicherer der Auffassung, das Schadengutachten sei unbrauchbar und die Kosten dafür seien nicht zu erstatten, muss er auch nicht aufgrund der Abtretung an den Schadengutachter leisten. Tut er es dennoch, hat diese Zahlung nach Ansicht des AG Hamburg Bergedorf gegenüber dem Geschädigten keine schuldbefreiende Wirkung. D. h., der Versicherer muss ein zweites Mal zahlen – an den Geschädigten.
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25.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Abschleppkosten
Auch das AG Siegburg vertritt die Ansicht, dass der Geschädigte sein reparaturwürdig unfallbeschädigtes Fahrzeug zur Heimatwerkstatt schleppen lassen darf. Anderenfalls würden nämlich Zeit und Kosten anfallen, um das reparierte Fahrzeug abzuholen. Das hebt sich auf (AG Siegburg, Urteil vom 14.4.2016, Az. 124 C 7/16, Abruf-Nr. 185866 , eingesandt von Rechtsanwalt Ulrich Kolitschus, Wuppertal).
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23.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Ein Urteil vom AG Hannover gibt Anlass, das Dreieck aus Werkstatt, Geschädigtem und Rechtsanwalt noch einmal näher zu beleuchten. Dort hatte der Versicherer angezweifelt, dass der Geschädigte den Anwalt beauftragt hat. In Wirklichkeit sei der Anwalt f ür die Werkstatt tätig geworden.
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23.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Eine Anwaltskanzlei informierte die UE-Redaktion, dass ein großer Versicherer Strafanzeigen gegen Werkstattinhaber oder Geschäftsführer gestellt habe. Der Vorwurf: Die Werkstatt berechne Verbringungskosten zum Lackierer, obwohl der von der Werkstatt als Subunternehmer beauftragte Lackierer die Fahrzeuge kostenlos abhole. Somit berechne die Werkstatt eine Leistung, die nicht erbracht werde. Was ist davon zu halten?
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23.05.2016 · Fachbeitrag aus UE · Teilkasko
In folgendem Fall kann der Teilkasko-Versicherer nicht einwenden, der Versicherungsnehmer (VN) habe den Schaden zu spät gemeldet: Der VN überfährt einen Wildschweinkadaver, bemerkt einen Achsschaden erst nach einer weiteren Fahrstrecke und meldet den Schaden zwei Tage nach dem Ereignis dem Versicherer. So sieht es das AG Kaiserslautern.
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