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·Fachbeitrag ·Stundenverrechnungssätze

„Umrechnung“ genügt nicht - Angebot muss her

| Das AG Berlin-Mitte bleibt dabei: Es genügt für die Reduzierung des Anspruchs bei der fiktiven Abrechnung nicht, dass die Gutachtensumme durch das Einsetzen eines niedrigeren Verrechnungssatzes einer gleichwertigen Werkstatt mathematisch umgerechnet wird. Der Versicherer müsse ein annahmefähiges Angebot der benannten Werkstatt vorlegen. |

 

Diese Rechtsprechung ist auf dem Vormarsch, nachdem eine nennenswerte Anzahl von Beweisaufnahmen ergeben hat, dass die gerichtlich befragten Werkstätten nicht zusagen wollen oder können, zu dem genannten Betrag auch zu reparieren. Von „Da müssen wir uns den Schaden erst mal selbst anschauen“ bis „Den uns zugeschriebenen Verrechnungssatz nehmen wir nur in direktem Kontakt mit dem Versicherer“ und „Den uns zugeschriebenen Verrechnungssatz kennen wir nicht“ ist da an Antworten alles vertreten (AG Berlin-Mitte, Urteil vom 12.3.2014, Az. 110 C 3086/13; Abruf-Nr. 141104; eingesandt von Rechtsanwalt Umut Schleyer, Berlin)

Quelle: Ausgabe 05 / 2014 | Seite 2 | ID 42629742