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  • · Fachbeitrag · Regress

    Legal-Tech-Schlichter als immer häufiger auftretender Akteur in Regressvorgängen

    Im Herbst 2025 hat UE bereits einmal über einen damals ganz neuen Akteur rund um die Regressvorgänge berichtet. Seit gut zwei Wochen häufen sich Leserfragen dazu. Denn damals hat nur ein sehr kleiner Versicherer die Dienste der Firma suitcase genutzt. Inzwischen sind es mehr, und seit Kurzem ist auch ein Versicherer mit einem Marktanteil in der Größenordnung von 20 Prozent dabei. Offensichtlich haben viele UE-Leser die Berichterstattung aus dem Herbst 2025 nur am Rande zur Kenntnis genommen, denn jetzt scheint die Überraschung groß zu sein. UE ordnet das Thema ein.

    Ausgangslage: Versicherer macht Regressansprüche geltend

    Versicherer, die das Regresspferd reiten, nachdem sie auf der Grundlage des subjektbezogenen Schadenbegriffs die vollen vom Geschädigten geltend gemachten Reparaturkosten erstatten mussten, haben bisher aus einer eigenen Abteilung heraus die Werkstätten oder Sachverständigen angeschrieben und ihre Forderung aufgestellt. Das bindet dort Kräfte, und aus Sicht der Versicherer sind die Kapazitäten zu begrenzt und zu teuer.

     

    Dort bietet sich die Firma suitcase aus München an. Die bekommt die Daten und Fakten vom Versicherer, und der stellt dort ein, bei welchem Teilbetrag der geltend gemachten Forderung ein Kompromiss eingegangen wird. Das alles lässt sich in deren Internet-Auftritt sehr detailliert nachlesen. Da die künstliche Intelligenz derzeit ohnehin in aller Business-Munde ist, fällt das offenbar derzeit auf sehr fruchtbaren Boden.