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·Nachricht ·Editorial Juni 2020

Schadenabwicklung in Corona-Zeiten ‒ Und was kommt jetzt?

| Die vergangenen Wochen waren bemerkenswert. Unter dem Einfluss des Covid-19-Virus sank das Verkehrsaufkommen. Volkswirtschaftlich sehr erfreulich sanken auch die Unfallzahlen. Doch betriebswirtschaftlich war das bei Ihnen, liebe Leser, nicht erfreulich. |

 

Das ist halt so, dass mancher von eigentlich unangenehmen Ereignissen lebt, und das muss niemandem unangenehm sein. Was wäre ein Unfallchirurg ohne körperliche Unfälle, ein Bestatter ohne Tote und ein Insolvenzverwalter ohne Insolvenzen?

 

Auf meinem Heimat-Radiosender WDR 2 waren die Staumeldungen morgens und abends nicht mehr sechs Minuten lang, sondern manchmal nur sechs Sekunden: „Es gibt über Staus nichts zu vermelden.“

 

Doch nun normalisieren sich die Verhältnisse wieder ein wenig, und so kommt den Dienstleistern rund um Unfälle auch wieder mehr Arbeit ins Haus.

 

Nun normalisiert sich auch die Schadenregulierung wieder. Aus großen Anwaltskanzleien hörte ich, dass einige sonst gnadenlose Versicherer wochenlang verblüffend korrekt reguliert haben. Sie schickten keine Prüfberichte, sondern Geld. Doch das sei, so höre ich jetzt, nur eine kurze vorübergehende Phase gewesen. Inzwischen geht das Rennen wieder los.

 

Bei sehr reduziertem Unfallgeschehen konnten sich diese Versicherer offensichtlich eine korrekte Schadenregulierung leisten, doch mit wieder zunehmenden Unfallgeschehen müssen die Zügel genauso offensichtlich wieder straffer geführt werden.

 

Ärmel hochkrempeln, kämpfen, dann werden Sie auch in Zukunft bekommen, was Ihnen zusteht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Otting | Schriftleiter

Quelle: ID 46633559