13.03.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Restwert
Die Rechtsprechung des BGH zur Frage, auf welchem Markt Restwertgebote für verunfallte Fahrzeuge ermittelt werden müssen, ist sehr klar: Es kommt darauf an, ob es sich um einen Haftpflicht- und Kaskofall handelt, oder ob das verunfallte Fahrzeug veräußert oder teilrepariert weitergenutzt wird. Und bei Haftpflichtschäden spielt es eine Rolle, wer der Geschädigte ist: Ist er nicht gewerblich mit dem Fahrzeughandel befasst? Oder ist er Autohändler, Leasinggesellschaft oder „Auto-Bank“? ...
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer
Mit dem Jahressteuergesetz 2024 wurde die Umsatzsteuerfreiheit von Bildungsleistungen nach § 4 Nr. 21 UStG zum 1.1.25 neu geregelt. Das BMF hat nun umfassend zu der Gesetzesänderung, allerdings auch zur Rechtsprechung der jüngeren Vergangenheit Stellung bezogen und den UStAE geändert. Die wesentlichen Aussagen des aktuellen BMF-Schreibens werden nachfolgend vorgestellt (BMF 24.10.25, III C 3 – S 7179/00054/001/094).
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Restwert
Ein Dauerthema rund um die Restwertermittlung ergibt sich aus dem Unfall, der sich fernab des Heimatortes ereignet: Wo ist da eigentlich der „örtliche Markt“? Am Unfallort oder am regelmäßigen Standort des Fahrzeugs? Eine Vorfrage ist: Kommt es dann eigentlich auf den örtlichen Markt an? Dazu erreichte uns eine außergewöhnlich originell formulierte Leserfrage, die das Thema noch um einen weiteren Aspekt erweitert.
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Nießbrauch
Das Entgelt für den Verzicht auf die Ausübung eines Nießbrauchsrechts an einem dem Privatvermögen zugehörigen Grundstück ist eine steuerbare Entschädigung gemäß § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG, wenn der Nießbraucher das Grundstück zum Zeitpunkt des Verzichts tatsächlich vermietet und hieraus Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt (BFH 10.10.25, IX R 4/24).
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Altersvorsorge
Die Versorgungswerkrente ist der wesentliche Bausteine der Altersvorsorge für Freiberufler. Durch die Pflichtmitgliedschaft im Versorgungswerk gibt es keine Wahlmöglichkeit. Man kann aber beeinflussen, wie man die Rente gestaltet. Der Beitrag zeigt die wichtigsten Möglichkeiten zur Optimierung der Versorgungswerkrente mit Blick auf die Bedürfnisse von Freiberuflern. Sich mit diesen Optimierungsmöglichkeiten zu beschäftigen, ist wirtschaftlich sinnvoll, weil die Unterschiede zwischen ...
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Prävention
20,2 Prozent der Erwachsenen ≥ 65 Jahre in den USA leiden an unbehandelter Karies, was alters- und medikamentenbedingte Gründe haben kann oder auf körperliche/kognitive Einschränkungen zurückzuführen ist oder weil aufgrund von Kauproblemen v. a. weiche, kohlenhydratreiche Nahrung konsumiert wird. Eine retrospektive Untersuchung des Kariesrisikos in dieser Altersgruppe zeigte weitere Zusammenhänge auf.
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20.03.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · April 2026
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/pfb .
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer
Grundsätzlich werden nach deutschem Umsatzsteuerrecht nur entgeltliche Leistungen besteuert. Der EuGH hat in einem Urteil zum bulgarischen Steuerrecht entschieden, dass hierzu auch solche Fälle gehören, in denen ein Anwalt unentgeltliche Dienstleistungen an seinen Mandanten erbringt, im Erfolgsfall jedoch ein gesetzlich vorgeschriebenes Mindesthonorar von der unterlegenen Partei gezahlt wird. Der Beitrag erläutert, welche Konsequenzen sich für das deutsche Umsatzsteuerrecht ergeben.
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer
Das BMF (BMF 10.11.25, III C 2 - S 7300/00080/004/019) hat zum Vorsteuerabzug bei Übergang von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung (oder umgekehrt) den UStAE geändert. Hintergrund sind die Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2024. Das BMF-Schreiben sollte insbesondere wegen des „Fallbeil-Effekts“ der neuen Umsatzgrenze hinsichtlich des Vorsteuerabzugs beachtet werden.
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27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Erbschaftsteuer
Für ausländische Familienstiftungen gilt das Steuerklassenprivileg des
§ 15 Abs. 2 S. 1 ErbStG nach seinem Wortlaut nicht. Ausländische Familienstiftungen sind damit gegenüber inländischen Familienstiftungen bei der Errichtung im Nachteil. In dieser Beschränkung wurde u. a. vom Hessischen FG (7.3.19, 10 K 541/17 EFG 19, 930) ein Eingriff in die unionsrechtliche Kapitalverkehrsfreiheit gesehen. Auf Vorlage des FG Köln (30.11.23, 7 K 217/21) hat sich der EuGH in einem am 13.11.25 ...
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23.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Arbeitsrecht
Massagestudios, die nicht-medizinische Leistungen abgeben, fallen unter den Ausnahmetatbestand des § 10 Abs. 1 Nr. 7 Arbeitszeitgesetz (ArbZG, siehe unten). Deshalb dürfen dort angestellte Masseurinnen und Masseure auch an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden. Die Betreiberin mehrerer Wellnessstudios in Berlin wehrte sich im Eilverfahren erfolgreich gegen eine behördliche Anordnung, die ihr den Sonn- und Feiertagsbetrieb untersagt hatte (Verwaltungsgericht [VG] Berlin, Beschluss vom ...
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27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Sonderausgaben
Die Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 AEUV wird nicht dadurch verletzt, dass die steuerliche Berücksichtigung einer Spende an eine in der Schweiz ansässige Stiftung den Anforderungen des Mitgliedstaats des Spenders unterliegt. Mit anderen Worten: Auch bei Auslandsspenden prüft der
Fiskus die Voraussetzungen nach deutschem Recht, ohne damit EU-Vorgaben zu verletzen (BFH 1.10.25, X R 20/22, BB 26, 277).
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27.03.2026 · Urteilsbesprechung aus Vollstreckung effektiv · Schiedsspruch
In der baurechtlichen Schiedsgerichtsbarkeit stellt sich häufig die Frage, wie mit behaupteten Gehörsverstößen umzugehen ist: Müssen Parteien bei vereinbarter ergänzender Geltung der ZPO vor einem Aufhebungs- oder Vollstreckbarerklärungsverfahren zunächst eine Anhörungsrüge analog § 321a ZPO beim Schiedsgericht erheben? Und: Ist neben einem bereits anhängigen Antrag auf Vollstreckbarerklärung überhaupt noch Raum für einen selbstständigen Aufhebungsantrag? Eine aktuelle ...
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06.03.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · KI im Arbeitsverhältnis
Mittlerweile wird KI in vielen Unternehmen eingesetzt. Arbeitnehmer und
-geber kommen mit den unterschiedlichen KI-Tools – dank zahlreicher Online-Tipps und -Tutorien – gut zurecht. Doch wie sieht es mit den arbeits- und
datenschutzrechtlichen Anforderungen aus?
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28.04.2025 ·
Sonderausgaben aus VE Vollstreckung effektiv · Downloads · Pfändung
Immer mehr gerichtliche Insolvenzen bestimmen den Vollstreckungsalltag und torpedieren die Einzelzwangsvollstreckung. Dies hat für Gläubiger i. d. R. gravierende finanzielle Folgen, insbesondere, wenn keine geeigneten Maßnahmen zur Forderungssicherung getroffen wurden. Die Sonderausgabe zeigt, wie Sie trotz Insolvenz des Schuldners Forderungen Ihrer Gläubigermandanten durchsetzen können.
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