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28.09.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Datenschutz

Gesundheitsdaten in der Kollegen-WhatsApp-Gruppe: 1.000 EUR DSGVO-Entschädigung

Wer als ArbN Diagnosen und Laborwerte eines Kollegen ohne Rechtfertigung in einer beruflich geprägten WhatsApp-Gruppe teilt, verlässt seine Rolle als weisungsgebundene Mitarbeiterin und wird selbst datenschutzrechtlich „Verantwortliche“. Die Weitergabe verletzt Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Zudem steht dem Betroffenen ein Schadenersatz nach Art. 82 DSGVO zu. > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Zweites Quartal 2026

FG-Rechtsprechung kompakt: Die Top 10 für die Gestaltungsberatung

Wie gewohnt haben wir für das zweite Quartal 2026 wieder die veröffentlichten FG-Entscheidungen gesichtet, die besonders praxisrelevanten Entscheidungen ausgewählt und um erste Hinweise für die Gestaltungs- und Abwehrberatung ergänzt.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Meistbegünstigungsprinzip

Neu eingeführter 7-%-Steuersatz entschärft Steuerstrafverfahren in der Gastronomie

Bei der Umsatzbesteuerung der Imbiss-Gastronomie wurde differenziert: Vor Ort verzehrte Speisen unterlagen dem Regelsteuersatz von 19 %, während Speisen „zum Mitnehmen“ dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterfielen. Dies führte zu Abgrenzungsschwierigkeiten und war oft Gegenstand von Prüfungen und Strafverfahren. Seit dem 1.1.26 gilt nun der ermäßigte Steuersatz von 7 %. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Änderung auf laufende Strafverfahren und kommt zu dem Ergebnis, ...  > lesen

25.09.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Leserforum

HKP für Freiendsituation mit Implantaten

Frage: „Wir versorgen Freiendsituationen sehr oft mit Implantaten (z. B. 44, 45 jeweils „ww“, 46, 47, 48 fehlen). Wie rechne ich das ab?“  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer

Geschäftsveräußerung im Ganzen: Risiken und Gestaltungsansätze für die Praxis

Ob eine Transaktion als Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) zu qualifizieren ist, hat häufig erhebliche finanzielle Bedeutung. Die Folgen einer Fehlbeurteilung reichen von USt-Nachforderungen über Liquiditätsbelastungen bis hin zu unerwarteten Vorsteuerberichtigungen. Besondere Bedeutung hat die GiG bei Unternehmensverkäufen, Umstrukturierungen, Asset Deals, Grundstückstransaktionen, Betreiberstrukturen und konzerninternen Neuordnungen. Der BFH hat die Anforderungen zuletzt weiter ...  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Rechtsprechungsüberblick

Geklärte und weiterhin strittige Rechtsfragen zur Reinvestitionsrücklage nach § 6b EStG

§ 6b EStG zählt zu den bedeutendsten Gestaltungsinstrumenten des Ertragsteuerrechts. Die Vorschrift ermöglicht es, Veräußerungsgewinne aus bestimmten Anlagegütern zunächst steuerneutral zu behandeln und den Gewinn entweder auf ein begünstigtes Reinvestitionswirtschaftsgut zu übertragen oder für einen begrenzten Zeitraum in einer gewinnmindernden Rücklage zu erfassen. Die Besteuerung der stillen Reserven kann mit diesem „Steuerstundungsmodell“ auf einen späteren Zeitpunkt ... > lesen

02.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Nettolohn-Optimierung

Anrufungsauskunft des Arbeitgebers ist für die Veranlagung des Arbeitnehmer belanglos

Eine dem Arbeitgeber erteilte Anrufungsauskunft gemäß § 42e EStG hat im Veranlagungsverfahren der Arbeitnehmer keine Bindungswirkung. Diesen Grundsatz hat der BFH (9.4.26, VI R 1/24) bestätigt. Der aktuell entschiedene Fall dürfte zwar materiell-rechtlich nur wenige Steuerpflichtige betreffen. Doch die verfahrensrechtlichen Hinweise sind allgemein gültig und werden auch für viele Fälle der Nettolohn-Optimierung Bedeutung haben.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsausgaben

Aktueller „Dauerbrenner“ beim Profifußball: Steuerliche Einordnung von Handgeldern für die Unterzeichnung von..

Handgeldzahlungen an Lizenzspieler anlässlich der Unterzeichnung von Arbeitsverträgen sind mittlerweile gängige Praxis im Profifußball. Nachdem das FG München (17.4.23, 7 K 414/22) noch entschieden hatte, dass solche Handgelder als Betriebsausgaben sofort abzugsfähig und nicht als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) auf die Vertragslaufzeit zu verteilen sind, hat der BFH die Weichen für die künftige bilanzsteuerrechtliche Behandlung solcher Handgelder im Profifußball neu gestellt ...  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Vermögensnachfolge

Chancen und „Stolpersteine“ bei der unentgeltlichen Übertragung von Personengesellschaftsanteilen – Teil 2

Im ersten Teil dieser kleinen Beitragsserie (ErbBstg 26, 160 ff.) hatten wir bereits klargestellt, dass eine erfolgreiche Nachfolgeplanung regelmäßig eine interdisziplinäre Beratung erfordert. Nur durch die enge Verzahnung von gesellschaftsrechtlicher und erbschaftsteuerlicher Expertise lassen sich hier tragfähige Lösungen entwickeln. In Teil 2 stehen nun ertragsteuerliche Fallstricke und wichtige Gestaltungsaspekte in diesem Bereich besonders im Fokus. Neben der Bedeutung des ...  > lesen

19.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Der Steuerberater fragt, der Strafverteidiger antwortet

Erfordernis der Angabe der ladungsfähigen Wohnanschrift ist ausnahmsweise entbehrlich

Bei finanzgerichtlichen Klagen kann die notwendige Angabe einer ladungsfähigen Wohnanschrift des Klägers nach § 65 Abs. 1 S. 1 FGO unter bestimmten Umständen unzumutbar sein.  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Der praktische Fall

Günstige Aufteilung des Betriebsvermögens bei Personengesellschaften optimal gestalten

§ 97 Abs. 1a BewG enthält Vorgaben zur Ermittlung des gemeinen Werts eines Anteils am Betriebsvermögen einer Personengesellschaft. Danach wird der gemeine Wert des Gesamthandsvermögens durch Vorwegzurechnung der Kapitalkonten, Verteilung des restlichen Betriebsvermögens nach dem maßgebenden Gewinnverteilungsschlüssel und Zurechnung der aktiven Wirtschaftsgüter und Schulden des SBV ermittelt. Was hier im Detail zu beachten ist, wird nachfolgend unter Berücksichtigung der ...  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Gestaltungsmissbrauch

Grundstücksverkauf, Nutzungsrechte & Co.: Wann bei Verträgen mit nahen Angehörigen die Falle des § 42 AO zuschnappt

Verträge zwischen nahen Angehörigen unterliegen naturgemäß einer besonders kritischen Überprüfung durch die Finanzverwaltung, da es bei den Vertragsparteien i. d. R. an einem Interessenwiderstreit fehlt. Dies betrifft nicht nur die Frage, ob die getroffenen Vereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten, sondern auch, ob ihrer steuerlichen Anerkennung eventuell ein Gestaltungsmissbrauch entgegensteht. Nachfolgend wird ein kompakter Überblick gegeben, wie sich die Finanzrichter zum ...  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Ausschlagung

Ausschlagung oder Annahme?
Diese Gefahren lauern bei der Entscheidung

Die wirksame Erbausschlagung führt zum rückwirkenden Wegfall der Erbenstellung (§ 1953 Abs. 1 BGB). Der ausgeschlagene Erbteil wächst den nächstberufenen Erben an (§ 1953 Abs. 2 BGB). Dabei kann die Ausschlagung unterschiedliche Motive haben:  > lesen

23.07.2026 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · CME-Beitrag

Dentalimplantate bei ADHS?

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) gibt es auch im Erwachsenenalter, manchmal wird sie sogar dann erst festgestellt. Mit diesen Patienten muss möglicherweise aufgrund ihrer besonderen Verhaltensweisen auch dann noch entsprechend umgegangen und auf sie eingegangen werden. Bei einer Implantattherapie spielen Planung und Überwachung bei diesen Patienten eine besondere Rolle, damit eine Implantation erfolgreich ist und bleibt.  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Rückforderungsrechte

Herausforderungen bei der Löschung von Rückauflassungsvormerkungen nach dem Tod des Berechtigten

Die Sicherung von Rückforderungsrechten durch Rückauflassungsvormerkungen ist ein gängiges Mittel, um den Schenker vor ungewollten Verfügungen hinsichtlich der verschenkten Immobilie zu schützen. Der Fall vor dem OLG Schleswig-Holstein (19.5.26, 2x W 68/25) verdeutlicht jedoch, wie schwierig es ist, die Löschung einer solchen Vormerkung nach dem Tod des Berechtigten zu erreichen, wenn keine klaren vertraglichen Regelungen zur Vererblichkeit oder Befristung getroffen wurden. > lesen

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