23.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Unternehmensnachfolge
Ein Landwirt machte nach dem Tod seines Vaters Pflichtteilsansprüche geltend und erhielt eine erhebliche Abfindung. Jahre später berief er sich dennoch auf seine Stellung als Hofnacherbe nach der Höfeordnung. Während das Beschwerdegericht hierin ein treuwidriges Verhalten sah, stellte der BGH klar: Die Pflichtteilsforderung schließt das Hoferbrecht nicht ohne Weiteres aus.
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22.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Drohender Verlust der Existenzgrundlage
Ein ursprünglich angestellter Forstwirt erhielt im Wege der vorweggenommenen Erbfolge einen Forstbetrieb gegen lebenslange Altenteilleistungen. Nach Abschluss des notariellen Übergabe- und Altenteilvertrags beendete er seine Angestelltentätigkeit und führte den Forstbetrieb seit 2015 als Einzelunternehmer fort. Der Betrieb bildete fortan seine alleinige wirtschaftliche Existenzgrundlage.
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16.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Unternehmensnachfolge
Erben landwirtschaftlicher Gebäude und Flächen unterliegen häufig einem folgenschweren Irrtum. Wird ein Hof nicht mehr aktiv bewirtschaftet, gilt der landwirtschaftliche Betrieb als beendet. Steuerlich ist genau das regelmäßig falsch, mit erheblichen Risiken.
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16.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Erbschaft-/Schenkungsteuer
Für das Tatbestandsmerkmal der Veräußerung i. S. d. § 13a Abs. 5 ErbStG a. F. (nunmehr § 13a Abs. 6 ErbStG) ist nicht das schuldrechtliche, sondern das dingliche Rechtsgeschäft bzw. der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums maßgeblich. Dies hat das Finanzgerichts Münster mit Urteil vom 12. 12.25
(3 K 695/24 Erb) entschieden.
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13.01.2026 · Nachricht aus PU · KfW Research
Jedes vierte mittelständische Unternehmen in Deutschland erwägt, nach dem Ausscheiden der jetzigen Senior-Generation in der nahen oder ferneren Zukunft zu schließen. Betrachtet man nur die Unternehmer, die ihren Rückzug aus der Firma bis Ende 2029 planen, streben 569.000 keine Fortführung des Unternehmens an.
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13.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Schleichende Krise: Immer mehr Betriebsaufgaben im Mittelstand
Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland ziehen sich zurück. Wie eine aktuelle Umfrage der DATEV zeigt: Die geplanten und ungeplanten Geschäftsaufgaben sowie Verlagerungen ins Ausland nehmen zu. Die Quote liegt inzwischen bei 2,43 %, im Herbst 2024 waren es noch 1,62 %. Zum Vergleich: Die für den gleichen Zeitraum und auf einer vergleichbaren Grundgesamtheit (Statistisches Unternehmensregister) mit Zahlen des Statistischen Bundesamts berechnete Insolvenzquote liegt bei 0,67 %.
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13.01.2026 · Fachbeitrag aus PU · Unternehmensnachfolge
Bei Unternehmensverkäufen oder -käufen entstehen häufig Missverständnisse und Verzögerungen – u. a. aufgrund unzureichender Vorbereitung der Beteiligten. Dies liegt nicht immer am fehlenden Willen, sondern häufig am fehlenden Wissen über die Informationsbedürfnisse der Gegenseite. Verkäufer stellen i. d. R. ausreichende Zahlen wie Abschlüsse und Planungen zur Verfügung, sind jedoch überrascht, wenn Käufer detaillierte Erklärungen und zusätzliche Informationen verlangen.
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